Nach meinem Taz-Probe-Abo, beziehe ich jetzt das Kernlern-Abo von der “Zeit”.
Interessant fand ich den Marshmallow-Test , indem 4-jährige Kinder die Wahl hatten, einen Marshmellow zu bekommen, oder aber sie warten und bekommen später zwei Marshmellows. Ein Drittel hielt die vollen zwanzig Minuten aus und zwar nicht durch ihren eisernen Willen, sondern durch besonders gute Ideen sich die Wartezeit zu vertreiben. Durchhaltevermögen hat mehr Einfluß auf Erfolg als Intelligenz. Nicht der Wille entscheidet, sondern die Fähigkeit seine Gefühle zu regulieren- eine Handlung gegen die eigenen Gefühle gibt es nicht. Wenn die Kinder angeleitet wurden sich die Süßigkeit z.B. als Wolke vorzustellen ,also auf eine abstrakte Weise zu visualisieren, haben alle länger durchgehalten.
Fazit: -der Glaube an die eigenen Fähigkeiten, - die Stärke der Motivation, -mit “B” aufhören wenn man feststellt, daß “A” falsch war(einer meiner Lieblingssprüche von B.Brecht), -sich nicht zuviel vorzunehmen, damit man nicht erschöpft aufgibt und -Situationen erkennen in denen Verhaltensveränderung angesagt ist, ist der Weg zu einer Kernkopetenz
“anfangen und sich davon abbringen lassen”! Ist doch mal ein guter Tipp, oder???
(es funktioniert: seit 3Jahren versuche ich diesen Orleander zum Blühen zu bekommen, ihr seht es dauert nicht mehr lange)
Heute kam ein überraschendes Ende, für meine Zeit im Wald- und Strandkindergarten Langballig. Ich bin immernoch ganz überrascht. Das muss erstmal ankommen, in meinem Körper. Puhhhh…
Wenn ich konsequent auf meine Impulse höre und ihnen folge, werden Zeitpunkte zu Vertrauen. Und Vertrauen braucht den Mut, sich in seinen Schwächen ganz zu zeigen.
Ich werde die Kinder vermissen. Ein Schritt Richtung Erwachsenenwelt.
heißt ein Zusammenschluß der Eltern eines Jahrganges in der Schule meiner Kinder. Aufgrund eines neuen Lernkonzeptes(keine Fächer und Zensuren, dafür Lernbüro und Kompetenzraster), ist eine Elternmitarbeit ausdrücklich erwünscht.
Gestern Abend auf dem Elterntreffen ging es um einige mobbing-Vorfälle über SchVZ (ein Internetportal für Schüler)und die Forderung innerhalb der Klassen den Internetzugang zu sperren. In der folgenden Diskussion konnte ich richtig gut mit Web 2.0 argumentieren, welche Möglichkeiten sich bieten und ein Verbot nicht die Lösung ist. Sogar am Ende ging das Gespräch noch weiter und ich war erstaunt was ich wußte. Das war toll!
Sowohl in unsererm Blog als auch im Sonnos-Blog habe ich beim Schreiben eines Postings die roten Rechtschreiblinien unter meinen Worten – allerdings folgen sie der englischen und nicht der deutschen Sprache…Das macht mich langsam verrückt.
Kann mir jemand sagen, wie und wo ich wieder auf die deutsche Rechtschreibung umstellen kann?
Fast 2 Jahre habe ich mich intensiv der Forschung meines Bindegwebes gewidmet. Heute bin ich wieder in meinen Knochen angekommen bzw. in meiner Knochenhaut. 2000 habe ich BMC entdeckt. Seit dieser Zeit hatte ich viele Einzelstunden und Workhops bei unterschiedlichen Therapeuten. Zu jeder Zeit die Richtige. Body-Mind Centering war für mich der Türöffner zur Intellegenz meines Körpers. Ich war vom ersten Tag an faziniert von dieser Körperbewußtseinarbeit.
In den letzten 2 Jahren habe ich intensiv mein Bindegrwebe erforscht. Verbunden was unverbunden war, entdeckt was man so alles in seinem Bindewebe abstellen kann ohne es zu merken. Heute bin ich wieder in meinen Knochen angekommen. Der Workshop hieß “Körper und Bild“. Karin Schechter, Künslerin und Fredericke Tröscher, BMCTherapeutin haben sich kombiniert. Wir haben die Knochen erspürt und es mit Farbe und Pinsel, Schwamm oder mit bloßen Händen aufs Papier gebracht. Es war ein unglaublich spannender und intensiver Prozess. Meine Aufmerksamkeit war heute ausschließlich bei meiner Knochenhaut. Eigentlich nicht erst seit heute. Ich habe mich die letzte Woche öfters gefragt, wieso habe ich täglich das Bedürfnis nach einem Lavendenbad. Jetzt weiß ich es. Ich bin meinem Impuls stets gefolgt. Das Verstehen kommt eben oft erst nach der Entscheidung.
Im Herbst bietet Fredericke Tröscher 2 interessante Workshops an. BMC+Tanz und BMC+Kontaktimprovisation. Mit Sicherheit spielt der Knochen wieder eine Rolle, aber auch die Flüssigkeiten und das Muskelsystem. Ich laß mich überraschen, ob ich den Impuls verspüre teil zunehmen.
In meinem Beitrag Wenn Unternehmen bloggen hatte ich euch dazu eingeladen, mal eine Weile in verschiedenen Business Blogs zu lesen.
Ich selber habe in dieser Zeit 5 verschiedene Blogs gelesen: Persil, Sevenload, Frosch, Cirquent und Greenpeace… Heute habe ich sie alle aus meinen Bloglines gelöscht. Es hat immer länger gedauert, bis ich Lust hatte, sie zu lesen. Und ich habe mich immer häufiger dabei ertappt, dass ich einfach weiterklicke…
Ich kann im Augenblick einfach nicht ertragen, wenn irgendjemand mich manipulatorisch zu irgendetwas bewegen will… Selbst, wenn er es mir subtil, witzig oder tiefsinnig verkauft… Jedes Mal spüre ich, auf was der Autor des Blogs in diesem Spiel verzichten muss - und auf was ich alles verzichten soll…
Ich habe früh gelernt, meine eigenen Bedürfnisse und Wünsche zu ignorieren, um mich am Gemeinsamen und Notwendigen zu orientieren. Ich wurde in eine Familie hineingeboren, die es hervoragend verstand, sich zur Verfügung zu stellen - ohne selbst anwesend zu sein und sich persönlich mit in den Kontakt zu bringen.
Ich wurde funktionsstark und anpassungsfähig. Ich habe gelernt, die Bedürfnisse anderer zu erfühlen und zu erfüllen. Doch bewundert habe ich immer die, die dem Willen der Anderen widerstehen und auf ihr Eigenes bestehen konnten. Erst jetzt beginne ich, meine eigenen natürlichen Impulse zu entdecken… Sie waren im Trubel der Berechnung fast vollständig verloren gegangen…
Für mich sind alle Blogs, die eine versteckte Absicht verfolgen, gerade unerträglich. So folge ich meinem Impuls, mein Business-Blog-Projekt erst einmal zu beendet.
Mal sehen wohin mich meine Sehnsucht und meine Lust bewegen…
Was sind deine Erfahrungen mit deinen Impulsen? Und wo entspringt in dir ein natürlicher Impuls?
In diesem Beitrag gab es ja schon einen Hinweis auf den Projektblog “Jugendliche und Web 2.0″. Den habe ich mir mal genauer angesehen. Unter Tipps & Infos traf ich auf ein überfülltes Fass: geniale Links für Kinder, Jugendliche, Eltern und Pädagogen. Für die eigene Medienkompetenz, zugeschnitten für unterschiedliche Personen, für einen leichten und sicheren Umgang mit Web 2.0.
Am meisten haben mich die Tipps für Kinder begeistert: die Internauten und ein Internet ABC, um Kindern das Internet näher zu bringen. Und die blinde Kuh, eine Suchmaschine für Kinder, AUCH wenn sie noch nicht lesen können.
Mir fällt es leicht, mit der Technik und dem ganzen “Zubehör” des Internets umzugehen. Natürlich bekomme ich mit, dass in unserem Projektblog wellenförmige Teilnahme sichtbar und spürbar ist. Ganz bestimmt spielt unser Altersunterschied da eine bedeutende Rolle. Unterschiede über Generationen. Vorhin im Gespräch mit Birgit-Rita, fiel mir ein guter Vergleich ein, die Währungsreform. Von der Deutschen Mark(DM) zum Euro(€):
Für alle war es eine Umstellung im Alltag, von der DM in den € umzurechnen. Für die Älteren sicher eine noch schwierigere Umstellung als für Jüngere. Die Jüngeren, die mit dem € aufwachsen, brauchen sich an nichts Neues gewöhnen. Es ist im Alltag integriert, es braucht nichts umgerechnet werden.
Ich habe das Gefühl, dass diese “Umrechnung in den €” ein passendes Bild ist. Ich brauche nicht mehr soviel “Währung” eintauschen, weil der € schon da ist.