Ich war grad einkaufen
Da soll einer noch behaupten Online Shops wären nicht sicher.

[via webkrauts]
Da soll einer noch behaupten Online Shops wären nicht sicher.

[via webkrauts]
…heute heisst es »Word of Mouth Marketing«. Wem da jetzt Fragezeichen aufploppen, der kann sich das Thema einfach runterbrechen lassen. Einfacher schafft das nicht mal die Maus nicht.
Gedacht und gemacht haben das die Damen und Herren vom TRNDBlog. Erinnert mich wieder daran, dass ich das auch schon vorhatte. Kommt schon wieder, im Moment steht was Anderes an.
Im Idealfall habe ich bereits während des Erstgesprächs mit einem Auftraggeber eine Designlösung im Kopf. Worüber ich aber zu diesem Zeitpunkt nie etwas erzähle, weil jede Intuition will auch überprüft sein. Zum einen durch eine Zielgruppen- und Konkurrenzanalyse, zum anderen durch das Herumspielen mit dieser ersten Idee. Im Fall der Designentwicklung für die MakeUp Artistin Antje Bockeloh hatte ich vom ersten Moment an das Gefühl, dass das Logo eine rein typographische Lösung sein sollte. Ein Schriftzug der sich von Buchstabe zu Buchstabe verändert, als würden Schichten aufgetragen werden. Die neue Helvetica ist eine Paradeschrift für so ein Projekt. Eine meiner Lieblingsschriften, war nie wirklich modern aber auch nie aus der Mode. Im Beautybereich erlebt sie gerade wieder eine Renaissance und ausserdem gibt es sie in einer Unzahl von Schriftschnitten. Und so sieht das Ergebnis aus:

Und noch etwas wusste ich von Projektbeginn an: Die Arbeit einer Maskenbildnerin besteht darin Gesichter zu verändern, zu kaschieren, neue Realitäten zu erschaffen. Die dazugehörige Website sollte vor allem in Bildern sprechen. Die Idee von Bildern die den gesamten Hintergrund einnehmen scheiterte aber fast. Mit Flash wär das kein Problem, haben wir auch schon vor 2004 Jahren für Wolfgangsee Literatur gemacht. Diesmal sollte die Website aber auf Wordpress und in HTML laufen. Nach einigem Forschen hat er es dann aber wieder geschafft, der liebe Moritz. Und nun, nachdem wir dem langsamsten Provider der Welt Adieu gesagt haben und die Seite zu All-Inkl transferiert haben, freue ich mich hiermit unser gerade fertiggestelltes Projekt der kritischen Weltöffentlichkeit vorzustellen.
Hier gehts lang zu www.bockeloh.de
Vordergründig ist das Video zu Pork and Beans von Weezer Trash, bei genauerem Hinsehen steckt es voller Inspiration, zumindest für einen momentan kreativleeren Kopf wie den meinen. Nebenbei bemerkt auch ein wunderbares Beispiel für virales Web: 1.000.000 Views am Tag der Veröffentlichung.
Stefan Niggemeier, freier Medienjournalist schreibt in seinem Artikel bei Zeit-Online über die Macht des Internets und die Ohnmacht der klassischen Medien:
Viele Argumente gegen die neuen Publikationsformen im Netz beruhen auf der Annahme, dass sich in dem ganzen Gewusel gute Informationen überhaupt nicht durchsetzen können. Doch darin steckt eine Geringschätzung des Publikums. Einiges spricht dafür, dass die Menschen Qualität als solche durchaus erkennen können. Das mag bei einer wachsenden Auswahl schwierig erscheinen – bei fehlender Auswahl war es das aber umso mehr. Und all den Schlamm, in dem die Trüffel stecken, werden wir lernen zu ignorieren.
Klingt wie ein Filmtitel, ist aber keiner. Vielmehr habe ich die meiste Zeit unseres Workshops so verbracht. Vier Tage Wissensvermittlung über zeitgemässe Kommunikationsformen gemeinsam mit Rita und Christiane von Sonnos.
Vier besondere Tage.
Im Internet, speziell im Web 2.0 ist technologisches Wissen zwar von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig. Viel wichtiger ist ein Verständnis für Begriffe wie Informationskompetenz oder Social Networking. Das lässt sich nicht allein am Laptop vor dem Beamer vermitteln, dafür braucht es ein anderes Setting. Das Geheimnis dieses Workshops sind die wechselnden Erfahrungsräume. Kommunikation auf verschiedensten Ebenen: Vorträge, Gesprächsrunden, RappelZappel-Körperübungen und gemeinsames Arbeiten im Projektblog gestalten den Semiarablauf. Und das inmitten herrlicher Natur und bei frühsommerlichen Temperaturen. Was will man mehr.
*unser Jüngster, wenn er grundlegende Mechanismen seiner Welt entdeckt.
Letzte Woche habe ich begonnen in unserer Blogroll aufzuräumen, Leichen raus und wirklich Wesentliches rein. Ist nicht viel übriggeblieben, aber Quantität war ohnehin nie mein Fokus. Frisch reingenommen in unsere Blogroll und verlinkt habe ich Amadelio, ein Videoblog das ich seit über einem Jahr verfolge. Amadelio zeigt geradlinig gefilmte Interviews mit Künstlern und anderen Menschen die inspirierend Meinung vertreten.
Blogs haben es so an sich, dass Sie untereinander kommunizieren. Soll heissen, wenn ich einen Link auf eine andere Seite setze, bleibt das dort nicht unbemerkt. Und so kam es, dass ich einen Tag nach der Aktualisierung meiner Blogroll feststellte, dass nun auch Amadelio mit einem Link auf unsere Seite verwies. Unter der Überschrift “Wichtiges und Beliebtes” findet man nun den Link zu Einvoll in prominenter Nachbarschaft gleich unter Christoph Schlingensief. Da kommt Freude auf. Noch mehr Freude dann, beim Lesen des alt-Textes “Form follows Function“.
Liebes Amadelio, Danke!
Eigentlich will man die Bilder über den gewonnenen Krieg im Irak ja nicht sehen. Auch nicht zum 5-Jährigen Jubiläum. Mittlerweile bin ich an die medial aufbereitete Wirklichkeit gewöhnt, meine Aufmerksamkeit liegt auf der Anzahl der Toten. Wann wird wieder mal ein neuer Rekord aufgestellt, ein Superlativ gebrochen? Die Bilder haben schon lange ihren Schrecken verloren, im Makrokosmos taucht er dann unverhohlen wieder auf.
Bearing Witness, bester Online-Journalismus von Reuters.
Eigentlich will man die Bilder nicht sehen.
[via Werbewunderland]
Werbung ist dann am Bestens wenn sie a) intelligent ist, b) Humor hat und c) kopiert wird. Die »Get a Mac« Spots von Apple sind ein gutes Beispiel. Oder auch der Spot von Honda zu dem ich 2 Spoofs gefunden habe.
Das Original: Youtube Direktlink »
Spoof 1: Youtube Direktlink »
Spoof 2: Youtube Direklink »
Sie fehlt mir. Wirklich! Vor etwa zwei Jahren, als sich Judith von der Arbeitsbühne unserer kleinen, feinen Agentur zurückzog um 100% Mama zu sein, dachte ich nicht dass sie hier ein so grosses Loch hinterlassen würde. Gemeinsam haben wir EINVOLL vor 6 Jahren gegründet, wir haben das Baby durch die Pionierphase und manchmal auch auftragsarme Zeiten geführt und durften aber schon bald den verdienten Erfolg miteinander teilen.
Kinder verändern viel in einem Elternleben und sind eine ständige Herausforderung sich den eigenen Sichtweisen immer wieder neu zu stellen. Am Ende ist nichts mehr wie es am Anfang schien. Und das ist auch gut so. Nach Judiths Rückzug ins Privatleben dauerte es eine Weile bis ich EINVOLL wieder neu ausgerichtet hatte. Nachträglich betrachtet war es das Beste was mir passieren konnte. Am Anfang noch ziellos, ist es heute gelungen das Agenturprofil so zu schärfen dass ich mir das erste Mal in meinem Arbeitsleben keine Sorgen mehr über die Zukunft machen muss. Herzlichen Dank an dieser Stelle auch an alle unsere mitlesenden Auftraggeber.
Meine Frau ist, im Gegensatz zu mir, mit Urvertrauen gerüstet und macht sich über die Zukunft nicht allzusehr den Kopf. Sie hat ein veritables Lebensmotto, sie folgt einfach ihrer Leidenschaft. Und die ist das Kochen, oder besser gesagt: der Genuss. Als wir uns Nov 2001 kennen lernten, war Sie Organisatorin und gute Seele fremder Ideen, heute betritt Sie Ihre eigene Bühne und möchte für und mit Menschen kochen, Feste organisieren und all ihre Erfahrungen weitergeben. Und mir wurde die Ehre zu Teil ein Kommunikationskonzept für sie zu entwickeln. Aus Judith Holzer wurde:

Titi Laflora ist einer der unzähliges Kosenamen die mir in der ersten Zeit unserer Verleibtheit in den Sinn kamen. Er ist ihr über die Jahre geblieben und steht ihr heute besser denn je. Von Beginn des Designprozesses an, vor etwa einem Jahr, war klar dass wir diesen Namen verwenden wollen. Auch die Wahl des Schriftzug war ein Entwurf der ersten Stunde, da konnte auch langwieriges Herumfeilen daran nichts ändern. Die Hilfe unseres Haus- und Hoftypografen brachte uns wieder auf den richtigen Weg.
Tradition, Individualität und Leichtigkeit
Diese drei Werte sollte das Design transportieren. Aber nicht im engen Korsett eines klassischen Corporate Designs sondern in einer leichtfüssigen Bildsprache die sich individuell adaptierbaren lässt. Nach dem Namen und dem Schriftzug entwickelten wir gemeinsam mit Jan Maan die Bildmarke, ein Portrait Judiths im Retrolook. Daraus leiteten wir weitere Designmodule und das Farbklima für die Bildsprache ab.

Im Zuge der Strukturierung der Website entwickelte sich der Leitspruch »Jedes Mahl ein kleines Fest« und ein detailverliebtes Wording von der Angebotspalette bis zur Emailadresse. Das Design für die Website war dann allerdings ein echt harter Knochen. Erst in der fünften Entwurfsphase hatte ich eine Basis auf der ich dann gemeinsam mit Judith die Feinheiten entwickeln konnte. Manche Designelemente entwickelten sich erst während der liebe Moritz die Website programmierte. Seit ein paar Tagen ist sie nun online, wird aber in der nächsten Zeit noch kräftig weiterentwickelt. Für die Zukunft haben wir auch einen Videocast geplant.
Und hier gehts zur Website: www.titilaflora.net »