EINVOLL

25.3.06

10:02
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Judith Holzer
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Design for Africa

dfa

Design und Afrika mag für viele Menschen auf den ersten Blick nicht zusammen passen. Die zwei Industriedesigner, Frank Hofmann und Steffan Weigel wollen uns zeigen, dass Design ein Arbeitsprozess ist, der selbst in den ärmsten Regionen der Welt und in allen Lebensbereichen hilfreich einsetzbar ist. Hier sind wirkliche Problemlösungen gefragt - denn Design ist mehr als nur Verpackung und schön gestaltete Produkte und auch kein ausschließliches "Erste-Welt-Privileg".

Das Ziel soll es sein, den Menschen in Kibera -den größten Slum Ostafrikas - Designmethoden nachhaltig weiter zu geben. Mit den erlernten Fähigkeiten sollen die Menschen dort ihre persönliche Entwicklung selbstbewusst in die eigene Hand nehmen.

Ein spannendes Projekt, eine große Herausforderung - mutig. Möge die Übung gelingen.

23.3.06

21:35
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Michael Holzer
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“Ich habe noch nie Champagner getrunken”

Rudi Carell

Sein Name stand für die grosse Samstagabendshow, damals 1974. Er hat so viele erfolgreiche TV-Formate erfunden, oder zumindest zur richtigen Zeit, gut kopiert. Heute steht Rudi Carell am Ende eines erfolgreichen Lebens, und wartet auf seinen nahen Tod. Sebastian Glubrecht und Alexandros Stefanidis haben ihn für die SZ interviewt. Dort denkt er noch einmal nach und zurück.

"Ich habe zu meinen Kindern gesagt, dass ich keine öffentliche Beerdigung will. Aus Angst vor den »Jacob Sisters«! Mit ihren komischen Pudeln zerstören sie doch jede Atmosphäre. Die sind auch bei Moshammer aufgetaucht! Deshalb: keine öffentliche Beerdigung aus Angst vor den »Jacob Sisters«. Das können Sie ruhig schreiben."

20.3.06

14:14
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Michael Holzer
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Scheiße oder Scheisse?

Ich verwirrt bin. Was schreibe ich denn nun richtigerweise wenn ich mich derb abwertend, ausgesprochen schlecht, unerfreulich und ärgerlich über die reformierte Reform unser super wichtigen deutschen Rechschreibung äussern möchte?

9.2.06

12:07
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Michael Holzer
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Prioritäten setzen

A professor stood before his philosophy class and had some items in front of him.  When the class began, wordlessly, he picked up a very large and empty mayonnaise jar and proceeded to fill it with golf balls.  He then asked the students if the jar was full.  They all agreed that it was.
 
The professor then picked up a box of pebbles and poured them into the jar.  He shook the jar lightly.  The pebbles rolled into the open areas between the golf balls.  He then asked the students again if the jar was full.  They all agreed it was.
 
The professor next picked up a box of sand and poured it into the jar.  Of course, the sand filled up everything else.  He asked once more if the jar was full.  The students responded with an unanimous "yes".  The professor then produced two cups of coffee from under the table and poured the  entire contents into the jar, effectively filling the empty space between the sand.  The students laughed!!
 
"Now," said the professor, as the laughter subsided, "I want you to recognize that this jar represents your life.  The golf balls are the important things–your God, family, your children, your health, your friends and your favorite passions–things that if everything else was lost and only they remained, your life would still be full.
 
The pebbles are the other things that matter like your job, your house, and your car.  The sand is everything else–the small stuff."
 
"If you put the sand into the jar first," he continued, "there is no room for the pebbles or the golf balls.  The same goes for life.  If you spend all your time and energy on the small stuff, you will never have room for the things that are important to you.  Pay attention to the things tat are critical to your happiness.  Play with your children.  Spend time with your family. Take time to get medical checkups.  Take your partner out to dinner.  Play another 18.  There will always be time to clean the house and fix the disposal.  Take care of the golf balls first, the things that really matter.  Set your priorities.  The rest is just sand."
 
One of the students raised her hand and inquired what the coffee represented.
 
The professor smiled and said, "I’m glad you asked.  It just goes to show you that no matter how full your life may seem, there’s always room for a couple of cups of coffee with a friend."

[kommt von Christian]

5.2.06

21:43
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Michael Holzer
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Aus für BMW

Google macht ernst: Seit gestern ist die gesamte Website bmw.de nicht mehr bei Google indiziert.

Bereits am 11.1.2006 hat Google-Chefentwickler Matt Cutts in seinem Weblog angekündigt, dass Google in Zukunft stärker gegen unseriöse Methoden bei der Optimierung von internationalen Webseiten vorgehen werde. Gestern kam das Unerwartete, Google entfernte BMW aus ihrem Index. Als erste Konsequenz gegen Spam in Deutschland und anderen nicht-angelsächsischen Ländern entfernte die Suchmaschine schon die Online-Fahrzeugbörse Automobile.de.

Grund für diese Massnahme ist der technologische Aufbau vieler Webseiten, der durch massiven Einsatz von Keywords, Doorway-Pages und Javascript-Weiterleitungen Suchergebnisse manipuliert. Die Art von Suchmaschinenoptimierung erinnert an die frühen Methoden der Porno- und Glücksspielbranche, bei der Seiten ausschliesslich für Suchroboter geschrieben wurden, die für normale Besucher aber unsichtbar bleiben. Den Stein ins Rollen gebracht hat ein Blogeintrag von Philipp Lenssen. Ein weiteres Indiz, für die Bedeutung von Weblogs in der heutigen Kommunikationlandschaft.

Technische Hintergünde zur BMW-Problematik kann man hier nachlesen.

"Bestrafe einen, erziehe hundert" soll Mao gesagt haben. Sollte Google diese strikte Politik beibehalten, dürften noch einige grosse Namen aus Google.de verschwinden, zum Beispiel der Drucker- und Kopiererfabrikant Ricoh mit ricoh.de - was mittlerweile auch geschehen ist. Vielleicht reagiert Google aber auch so drastisch, weil man durch den wenig demokratischen Umgang mit chinesischen Seitenbetreibern in der letzten Zeit hierzulande eher schlechte Presse hatte. Bei BMW hat man mittlerweile reagiert und zumindest die Doorway-Pages entfernt. Das Problem der Indexierung bleibt natürlich. Google "bestraft" in der Regel mit 30-90 Tagen Ausschluss, in manchen Fällen aber auch deutlich länger.

Im Portfolio des, für die BMW-Seite verantwortlichen Suchmaschinenoptimierers, finden sich unter anderem auch T-Online, Henkel, Glaxo und Sat 1. Der morgige Montag wird für die E-Marketingunits dieser Unternehmen und deren Kommunikationsagenturen ein langer und arbeitsreicher Tag werden.

2.2.06

12:08
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Michael Holzer
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Kaufentscheidung

bus

Unseren nächsten Bus kaufen auch wir mit Vollausstattung.

23.11.05

13:17
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Michael Holzer
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Das würde ich wirklich gerne verstehen

Seit gestern 21 Uhr treibt Sober, der Virenwurm wieder sein Unwesen. Kommt wieder aus Deutschland und tarnt sich als Mail vom Bundeskriminalamt, Gemeinden, Wer wird Millionär, etc. und eben habe ich eins von einem Golfhotel erhalten. Lt. Ö1 Mittagsjournal hat Sober allein in Österreich 5 Millionen Mal zugeschlagen. Mich interessiert zweierlei:

1. Wie ist man strukturiert, wenn man Spass dran hat andere Menschen auf diese Art zu schädigen?

2. Und wie einfach strukturiert muss man erst sein, um Mailanhänge von Absendern mit denen man nichts zu tun hat, zu öffnen? Essen solche Menschen auch angebissene Wurstsemmeln die sie auf der Strasse finden, nehmen die jeden Fremden in ihre Wohnung wenn er an ihrer Tür läutet?

22.11.05

14:19
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Michael Holzer
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Wiki und die starken Spender

Die Zahl der Zugriffe auf Wikipedia hat sich seit August verdoppelt und eine Abschwächung ist nicht in Sicht. Die Hardware läuft auf 124 Servern, in die 2005 satte 160.000$ investiert wurden. Alles Spendengelder. Viele Entwickler sorgen dafür, daß die vorhandene Hardware ausgenutzt wird und die Verbesserungen in der Software fliessen meistens live in die Wikipedia ein.

Im Dezember wird es wieder einen dreiwöchigen Spendenaufruf geben. Die Wikimedia Foundation wird wie gehabt Menschen um Spenden für den Ausbau der Wikimedia-Serverfarm bitten, denn dieser Zulauf fordert für das nächste Jahr weitere 190.000$.

Also liebe Leute: Spenden! (oder kauft euch wieder Bücher) 

22.10.05

7:59
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Michael Holzer
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21.10.05

1:05
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Michael Holzer
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Zeitlos

Die prämierten Bilder des seit 1955 jählich stattfindenden Worldpressphoto Awards gibt es jetzt in einer neuen Flashgallery:

Elend, Diskriminierung, Agression, Verzweiflung, Überleben, Krieg, Tod, Hunger, Armut, Krankheit, Flucht, Macht, Katastrophe, Leid, Widerstand, Mut, Tränen, Ausbeutung, Waffen, Kinder, Misshandlung, Verlust

Warum ist nicht ein positives Bild unter den Ausgezeichneten? Weil Medien nun mal so funktionieren und weil wir genau das sehen wollen. Oder sehen müssen?