EINVOLL
Artikel

26.6.08

0:12
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Michael Holzer
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Gerade fertig

Im Idealfall habe ich bereits während des Erstgesprächs mit einem Auftraggeber eine Designlösung im Kopf. Worüber ich aber zu diesem Zeitpunkt nie etwas erzähle, weil jede Intuition will auch überprüft sein. Zum einen durch eine Zielgruppen- und Konkurrenzanalyse, zum anderen durch das Herumspielen mit dieser ersten Idee. Im Fall der Designentwicklung für die MakeUp Artistin Antje Bockeloh hatte ich vom ersten Moment an das Gefühl, dass das Logo eine rein typographische Lösung sein sollte. Ein Schriftzug der sich von Buchstabe zu Buchstabe verändert, als würden Schichten aufgetragen werden. Die neue Helvetica ist eine Paradeschrift für so ein Projekt. Eine meiner Lieblingsschriften, war nie wirklich modern aber auch nie aus der Mode. Im Beautybereich erlebt sie gerade wieder eine Renaissance und ausserdem gibt es sie in einer Unzahl von Schriftschnitten. Und so sieht das Ergebnis aus:

Schriftzug Antje Bockeloh

Und noch etwas wusste ich von Projektbeginn an: Die Arbeit einer Maskenbildnerin besteht darin Gesichter zu verändern, zu kaschieren, neue Realitäten zu erschaffen. Die dazugehörige Website sollte vor allem in Bildern sprechen. Die Idee von Bildern die den gesamten Hintergrund einnehmen scheiterte aber fast. Mit Flash wär das kein Problem, haben wir auch schon vor 2004 Jahren für Wolfgangsee Literatur gemacht. Diesmal sollte die Website aber auf Wordpress und in HTML laufen. Nach einigem Forschen hat er es dann aber wieder geschafft, der liebe Moritz. Und nun, nachdem wir dem langsamsten Provider der Welt Adieu gesagt haben und die Seite zu All-Inkl transferiert haben, freue ich mich hiermit unser gerade fertiggestelltes Projekt der kritischen Weltöffentlichkeit vorzustellen.

Hier gehts lang zu www.bockeloh.de

9.5.08

0:31
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Michael Holzer
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Barfuss im Netz

Klingt wie ein Filmtitel, ist aber keiner. Vielmehr habe ich die meiste Zeit unseres Workshops so verbracht. Vier Tage Wissensvermittlung über zeitgemässe Kommunikationsformen gemeinsam mit Rita und Christiane von Sonnos.

Vier besondere Tage.

Im Internet, speziell im Web 2.0 ist technologisches Wissen zwar von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig. Viel wichtiger ist ein Verständnis für Begriffe wie Informationskompetenz oder Social Networking. Das lässt sich nicht allein am Laptop vor dem Beamer vermitteln, dafür braucht es ein anderes Setting. Das Geheimnis dieses Workshops sind die wechselnden Erfahrungsräume. Kommunikation auf verschiedensten Ebenen: Vorträge, Gesprächsrunden, RappelZappel-Körperübungen und gemeinsames Arbeiten im Projektblog gestalten den Semiarablauf. Und das inmitten herrlicher Natur und bei frühsommerlichen Temperaturen. Was will man mehr.

31.3.08

22:23
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Michael Holzer
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Jedes Mahl ein kleines Fest

Sie fehlt mir. Wirklich! Vor etwa zwei Jahren, als sich Judith von der Arbeitsbühne unserer kleinen, feinen Agentur zurückzog um 100% Mama zu sein, dachte ich nicht dass sie hier ein so grosses Loch hinterlassen würde. Gemeinsam haben wir EINVOLL vor 6 Jahren gegründet, wir haben das Baby durch die Pionierphase und manchmal auch auftragsarme Zeiten geführt und durften aber schon bald den verdienten Erfolg miteinander teilen.

Kinder verändern viel in einem Elternleben und sind eine ständige Herausforderung sich den eigenen Sichtweisen immer wieder neu zu stellen. Am Ende ist nichts mehr wie es am Anfang schien. Und das ist auch gut so. Nach Judiths Rückzug ins Privatleben dauerte es eine Weile bis ich EINVOLL wieder neu ausgerichtet hatte. Nachträglich betrachtet war es das Beste was mir passieren konnte. Am Anfang noch ziellos, ist es heute gelungen das Agenturprofil so zu schärfen dass ich mir das erste Mal in meinem Arbeitsleben keine Sorgen mehr über die Zukunft machen muss. Herzlichen Dank an dieser Stelle auch an alle unsere mitlesenden Auftraggeber.

Meine Frau ist, im Gegensatz zu mir, mit Urvertrauen gerüstet und macht sich über die Zukunft nicht allzusehr den Kopf. Sie hat ein veritables Lebensmotto, sie folgt einfach ihrer Leidenschaft. Und die ist das Kochen, oder besser gesagt: der Genuss. Als wir uns Nov 2001 kennen lernten, war Sie Organisatorin und gute Seele fremder Ideen, heute betritt Sie Ihre eigene Bühne und möchte für und mit Menschen kochen, Feste organisieren und all ihre Erfahrungen weitergeben. Und mir wurde die Ehre zu Teil ein Kommunikationskonzept für sie zu entwickeln. Aus Judith Holzer wurde:

Schriftzug

Titi Laflora ist einer der unzähliges Kosenamen die mir in der ersten Zeit unserer Verleibtheit in den Sinn kamen. Er ist ihr über die Jahre geblieben und steht ihr heute besser denn je. Von Beginn des Designprozesses an, vor etwa einem Jahr, war klar dass wir diesen Namen verwenden wollen. Auch die Wahl des Schriftzug war ein Entwurf der ersten Stunde, da konnte auch langwieriges Herumfeilen daran nichts ändern. Die Hilfe unseres Haus- und Hoftypografen brachte uns wieder auf den richtigen Weg.

Tradition, Individualität und Leichtigkeit

Diese drei Werte sollte das Design transportieren. Aber nicht im engen Korsett eines klassischen Corporate Designs sondern in einer leichtfüssigen Bildsprache die sich individuell adaptierbaren lässt. Nach dem Namen und dem Schriftzug entwickelten wir gemeinsam mit Jan Maan die Bildmarke, ein Portrait Judiths im Retrolook. Daraus leiteten wir weitere Designmodule und das Farbklima für die Bildsprache ab.

visitenkarte

Im Zuge der Strukturierung der Website entwickelte sich der Leitspruch »Jedes Mahl ein kleines Fest« und ein detailverliebtes Wording von der Angebotspalette bis zur Emailadresse. Das Design für die Website war dann allerdings ein echt harter Knochen. Erst in der fünften Entwurfsphase hatte ich eine Basis auf der ich dann gemeinsam mit Judith die Feinheiten entwickeln konnte. Manche Designelemente entwickelten sich erst während der liebe Moritz die Website programmierte. Seit ein paar Tagen ist sie nun online, wird aber in der nächsten Zeit noch kräftig weiterentwickelt. Für die Zukunft haben wir auch einen Videocast geplant.

Und hier gehts zur Website: www.titilaflora.net »

9.3.08

0:04
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Michael Holzer
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Ein Versuch

In letzter Zeit gabs hier nicht wirklich viel zu lesen. Lag zum Einen an der Unmenge an Arbeit die in den letzten Monaten meinen Schreibtisch bevölkerte. Zum Anderen, und das ist der eigentliche Grund, waren die Dinge die mich in dieser Zeit beschäftigten hier irgendwie nicht richtig aufgehoben. Dieses Blog war ursprünglich dafür gedacht über Themen zu schreiben die im weitesten Sinne mit der Agenturarbeit von Einvoll zu tun haben. Natürlich persönlich gefärbt, aber immer mit dem Fokus der Wissensvermittlung. Die Unregelmässigkeit meiner Beiträge hat mich mehr und mehr unzufrieden gemacht, es stand auch bereits die Entscheidung vor der Tür das Blog aufzugeben. Ich hab mich jetzt andersrum entschieden und sage einfach mal Hallo Welt!

16.1.08

13:29
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Michael Holzer
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better and better an better…?

Auf die gestrige Keynote von Steve Jobs war ich besonders gespannt, steht doch der Ankauf eines neuen Mobilteils im Raum. Mein 6 Jahre altes iBook hat ja unlängst seinen Geist aufgegeben. Die Gerüchteküche brodelte ja schon die längste Zeit und jetzt ist die Katze aus dem Sack. Einen Schwanz hat das neue MacBook Air sie immer noch, die kabellose Stromversorgung, die auf induktiver Basis funktionieren hätte sollen war ja doch ein wenig weit hergeholt. Statt den gemunkelten 10 Akkustunden sind es auch nur mehr 5, in der Praxis wahrscheinlich nur mehr drei. Ok, es ist dünn, sehr dünn. Und es ist teuer, sehr teuer. Selbst für das kleinere Modell darf man noch schlappe 17 Hunderter über den Tresen schieben. Und das bei einer schneckenschnellen Harddisk, von den fehlenden Ports mal abgesehen. Seine Käuferschaft wird es trotzdem finden, da bin ich mir sicher. Schwanzverlängerung garantiert, den Porsche kann man ja nicht überallhin mitnehmen.

Trotzdem brachte die Keynote interessantes für mich. Das überarbeitete AppleTV wird bald sein Plätzchen neben unserem neuen Fernseher beziehen und dort für die Verschmelzung von Computer- und TV-Welt sorgen. Und Time Capsule wird auch den Weg in unserer Büro finden und damit unsere Daten-Backups vereinfacher.

Und wer sich die 90-Minuten Keynote in 60 Sekunden reinziehen will klickt hier unten. Oder bei Youtube direkt »

15.10.07

10:45
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Michael Holzer
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Ratz Fatz

Seit eben liegt die Einvoll-Seite wieder bei einem deutschen Provider. Unser bisheriger Provider mediatemple (mt) war Punkto Admininterface und Support eine wahre Freude, allein die Performance über den grossen Teich war miserabel. Kein elendiges Warten mehr beim Laden der Seite, Endlich! Falls Euch noch Fehler auffallen sollten, bitte hier posten. Merci!

21.8.07

22:23
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Michael Holzer
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Karrieresprung

managersocken

Habe ich mich nach reiflichen Überlegungen und einigen Anfragen von internationalen Konzernen entschlossen meine Garderobe aufzustocken. Leider hatten Sie aber nichts in meiner Grösse.

13.6.07

10:55
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Michael Holzer
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Geldtapete

Claus und Christian

Wer sich gewundert hat über meine letzte Skype-Mood, hier kommt die Auflösung: Als Hochzeitsgeschenk für unsere Freunde Claus und Christian habe ich zwei Bilder mit deren Initialien auf Geld gemacht.

3.6.07

22:35
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Michael Holzer
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Die raffinierte Kunst der Manipulation

So lang Stille - und dann Eigenwerbung.

Gestern habe ich Johannes Kaup ein Interview zum Thema Manipulation im Internet gegeben, das im Juli im Radiokolleg von Ö1 auf Sendung geht. Genauer Sendetermin folgt noch. Auszug aus dem Pressetext:

“Warum stimmen wir Argumenten zu tun, obwohl wir eine andere Meinung haben? Warum wollen wir Menschen gefallen, die wir nicht mögen? Warum kaufen wir Dinge, die wir gar nicht brauchen ? Warum tun wir etwas, obwohl wir es eigentlich gar nicht wollen? – Die Antwort liegt auf der Hand: Weil wir uns manipulieren lassen!

Das Radiokolleg gibt einen Überblick über die verschiedenen Lebensbereiche, in denen heute manipuliert wird, in Paarbeziehungen, am Arbeitsplatz, in Verkaufsgesprächen und Verhandlungen., in Werbung und Marketing, bis hin zu den Desinformationstechniken der Geheimdienste und die Inszenierung von politischen Auftritten mit dem Ziel der Übernahme der Macht oder dem Machterhalt. Zudem gewährt diese Reihe Einblicke in die reiche Schatzkiste der Manipulationstechniken, klärt aber auch darüber auf, wie man die Methoden der Manipulatoren erkennen kann, um sie abzuwehren oder für sich klug zu nutzen.”

1.4.07

12:57
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Michael Holzer
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Mhm…

…aastricht! Was für eine herrliche Stadt. Nicht mal der Neubau des zentralen Einkaufszentrum kann diesem Städtchen das mediteran anmutende Lebensgefühl nehmen. Jedesmal wenn ich hierher komme bin ich erstaunt, dass so etwas in diesen nördlichen Gefilden möglich ist. Das gastronomische Angebot erinnert an spanische Tapas, ebenso die Freundlichkeit der Menschen. Die Frühlingssonne tut ein Übriges dazu. Und der Besuch in den kleinen Kaffeegeschäften (keine Aglizismen) stimmt ebenfalls heiter. Rundum ein wohliger Tag also.