Der Büromöbelhersteller Bene befragt kreative Menschen über ihr Verhältnis zu Arbeits- und Lebensräumen. Diesmal meine liebe Titi Laflora. Das charmante Interview führte Nicole Kolisch und gibts hier zum Lesen. Die superben Bilder sind übrigens von Albert Scoma. Und ich konnte auch eine Kleinigkeit beisteuern. Denn abrundend zum Interview gibts auch immer eine Playlist mit den Lieblingstracks. Dafür habe ich dieses Cover gestaltet:
Titi´s Kitchen & Office-Playlist ist hier zu finden. Den plüschigen Turntable habe ich letztes Jahr im Schaufenster eines Hier-gibts-Alles-Lädchen in Berlin geschnappschusst. Für das Cover hab ich ihn dann noch ein wenig gebürstelt und Bene-gebrandet. Hier das Originalbild:
Beim Brennen einer CD kommt bei mir immer so eine romantische Lagerfeuerstimmung auf. Auch neulich als ich für meinen lieben Freund Kurt meine momentanen Lieblingstracks gebrannt habe. Für den beharrlichen Internet- und Datenübertragungsverweigerer muss man da halt auf das grauhaarige Silberscheiberl zurückgreifen.
In meinem Fundus fand sich ein 12 Jahre altes Metallcase einer Multimedia CD-Rom (was für ein Wort) über Wirken und Schaffen von Sigmund Freud. Ich habe die Box ein wenig überarbeitet, defragmentiert, entpsychionalisiert und nur das mir Wesentliche übrig gelassen. Und dann poliert.
Und dann fotografiert.
Und dann gepostet.
Ach, was weiss ich…
Genau die richtige Musik für stillere Zeiten. Ein hörenswertes neues DJ-Set von Wout als Gratis-Download bei Mixotic.net.
Wout mixed a new set for an extensive chillout. Spherical tracks surround you, soft echos go into your ears and from time to time a sweet voice touches your soul.
Draussend regnet es in Strömen, drinnen lese ich das Richard Wright, Keyboarder von Pink Floyd gestern gestorben ist. 65. Krebs. Scheisse.
Mit »Us and Them« oder »One of These Days« hinterlässt er mir meine ersten audiophilen Drogenerfahrugen und die Soundkulisse meiner Pubertät. Erinnerungen ploppen auf. Schöne. Ein Mädchen in meinem Mund, PinkFloyd in unseren Ohren, Plattenwechseln, Fallen, Weitermachen.
One of Theses Days, Pink Floyd, PULSE-Tour, 1994
[youtube zqKkNezFG-g 450 364]
Vordergründig ist das Video zu Pork and Beans von Weezer Trash, bei genauerem Hinsehen steckt es voller Inspiration, zumindest für einen momentan kreativleeren Kopf wie den meinen. Nebenbei bemerkt auch ein wunderbares Beispiel für virales Web: 1.000.000 Views am Tag der Veröffentlichung.
Als unverbessserlicher Bewunderer von charismatischen Rebellen hatte ich eine tierische Freude als Trent Reznor vor ein paar Monaten verkündete, dass er den Vertrag mit seinem Label f***ing findet und ihm nach fast 2 Jahrzehnten die Zusammenarbeit aufkündigt. Ich war ziemlich gespannt wie er denn Vertrieb seiner nächsten Alben angehen würde, hat er sich doch für die letzte Veröffentlichung eine geniale Strategie einfallen lassen. Gerade hat er sein neues Album GHOST I-IV veröffentlicht, zu beziehen ausschliesslich über die NIN-Website unter einer Creative Commons License. Im Unterschied zu Radiohead, deren letztes Album In Rainbow für einen beschränkten Zeiraum für einen frei wählbaren Betrag, zum Download angeboten wurde, verfolgt Reznor eine andere Verkaufsstrategie: 5$ für den Download des kompletten Albums, 10$ als Doppel-CD, 75$ für eine Luxusedition mit DVD und für 300$ gibts auch noch ein Ultra-Deluxe Limited Edition Package (mit signierten Oropax). Zum Schmankerln darf man sich 9 der 36 Titel ganz für umsonst downloaden.
Sparsam und CD-phobisch wie ich bin hab ich mich für die 5$-Variante entschieden. Immerhin war auch noch ein 36-seitiges pdf-Booklet mit starken Bildern des NIN-Artdirectors Rob Sheridan im Preis dabei. Über die Qualität der einzelnen Tracks will ich eigentlich gar nichts schreiben, NIN liebt man, oder eben nicht. Ich gehöre zweifelsohne zu Ersteren.
Die Podcasts von DE:BUG sind immer fein anzuhören und ein guter Tipp mit Neuvorstellungen wenn man abseits vom Mainstream zu Hause ist. Gerade entdeckt: Nest, 6 legale Downloads mit feinen Pianoklängen, die nach Eric Satie schmecken.