Versuchung

http://www.vimeo.com/5239013

Selbstumrundungen

Da such ich mir einen ab nach einem Plugin welches die Flickrgallerien sowohl in das Blog wie auch in den Feed einbettet. Um nach tagelanger Recherche festzustellen, dass Flickr selbst den Code ja anbietet. Und zwar direkt in der Diashow. Selbstumrundungen! Und jetzt wärs fein, wenn das auch noch funktioniert.

Days with My Father

Days with My Father

Gerade auf Blogrunde ist Philip Toledanos Fotoportait seinen 94-jährigen Vater.
Days with My Father ist ein berührender Einblick in eine Vater/Sohn Geschichte. Wunderschöne Bilder!

Update: Link repariert. Als Wermutstropfen empfinde ich übrigens die Grösse der Website. Für mein Macbook auf alle Fälle zu gross.

Jedes Mahl ein kleines Fest

Sie fehlt mir. Wirklich! Vor etwa zwei Jahren, als sich Judith von der Arbeitsbühne unserer kleinen, feinen Agentur zurückzog um 100% Mama zu sein, dachte ich nicht dass sie hier ein so grosses Loch hinterlassen würde. Gemeinsam haben wir EINVOLL vor 6 Jahren gegründet, wir haben das Baby durch die Pionierphase und manchmal auch auftragsarme Zeiten geführt und durften aber schon bald den verdienten Erfolg miteinander teilen.

Kinder verändern viel in einem Elternleben und sind eine ständige Herausforderung sich den eigenen Sichtweisen immer wieder neu zu stellen. Am Ende ist nichts mehr wie es am Anfang schien. Und das ist auch gut so. Nach Judiths Rückzug ins Privatleben dauerte es eine Weile bis ich EINVOLL wieder neu ausgerichtet hatte. Nachträglich betrachtet war es das Beste was mir passieren konnte. Am Anfang noch ziellos, ist es heute gelungen das Agenturprofil so zu schärfen dass ich mir das erste Mal in meinem Arbeitsleben keine Sorgen mehr über die Zukunft machen muss. Herzlichen Dank an dieser Stelle auch an alle unsere mitlesenden Auftraggeber.

Meine Frau ist, im Gegensatz zu mir, mit Urvertrauen gerüstet und macht sich über die Zukunft nicht allzusehr den Kopf. Sie hat ein veritables Lebensmotto, sie folgt einfach ihrer Leidenschaft. Und die ist das Kochen, oder besser gesagt: der Genuss. Als wir uns Nov 2001 kennen lernten, war Sie Organisatorin und gute Seele fremder Ideen, heute betritt Sie Ihre eigene Bühne und möchte für und mit Menschen kochen, Feste organisieren und all ihre Erfahrungen weitergeben. Und mir wurde die Ehre zu Teil ein Kommunikationskonzept für sie zu entwickeln. Aus Judith Holzer wurde:

Schriftzug

Titi Laflora ist einer der unzähliges Kosenamen die mir in der ersten Zeit unserer Verleibtheit in den Sinn kamen. Er ist ihr über die Jahre geblieben und steht ihr heute besser denn je. Von Beginn des Designprozesses an, vor etwa einem Jahr, war klar dass wir diesen Namen verwenden wollen. Auch die Wahl des Schriftzug war ein Entwurf der ersten Stunde, da konnte auch langwieriges Herumfeilen daran nichts ändern. Die Hilfe unseres Haus- und Hoftypografen brachte uns wieder auf den richtigen Weg.

Tradition, Individualität und Leichtigkeit

Diese drei Werte sollte das Design transportieren. Aber nicht im engen Korsett eines klassischen Corporate Designs sondern in einer leichtfüssigen Bildsprache die sich individuell adaptierbaren lässt. Nach dem Namen und dem Schriftzug entwickelten wir gemeinsam mit Jan Maan die Bildmarke, ein Portrait Judiths im Retrolook. Daraus leiteten wir weitere Designmodule und das Farbklima für die Bildsprache ab.

visitenkarte

Im Zuge der Strukturierung der Website entwickelte sich der Leitspruch »Jedes Mahl ein kleines Fest« und ein detailverliebtes Wording von der Angebotspalette bis zur Emailadresse. Das Design für die Website war dann allerdings ein echt harter Knochen. Erst in der fünften Entwurfsphase hatte ich eine Basis auf der ich dann gemeinsam mit Judith die Feinheiten entwickeln konnte. Manche Designelemente entwickelten sich erst während der liebe Moritz die Website programmierte. Seit ein paar Tagen ist sie nun online, wird aber in der nächsten Zeit noch kräftig weiterentwickelt. Für die Zukunft haben wir auch einen Videocast geplant.

Und hier gehts zur Website: www.titilaflora.net »

Bloggen macht glücklich

Für die Einen ist das Internet eine Brutstätte für Kriminalität und Kinderpornografie oder das Grundübel für Zeitverlust und Informationsüberflutung. Für Andere wieder ist es die blanke Überforderung. Sie wissen zwar dass sie eigentlich müssten, stehen sich aber dann doch wieder selbst im Weg. Es gibt aber auch Andere, für die ist es eine Herausforderung, oder noch besser, eine Möglichkeit. Das sind Jene, bei denen die Neugier siegt. Ein Solcher ist mein Vater.

Internet hat er seit mehreren Jahren und nach langem Intervenieren meinerseits ist er seit 2 Jahren auch stolzer Besitzer eines MacBooks. Der unlimitierte Zugang zu jeder Art von Information, ist für jemanden der Wissen aufsaugt wie ein Schwamm, die Offenbarung schlechthin. Ich bin mir sicher dass er einer der Premiumnutzer der Wikipedia und auch anderer Wissensbörsen ist. Seine Wanderungen, die ihn früher durch die österreichischen Alpen führten setzt er heute in Google Earth fort. Vor etwa einem Jahr bat er mich dann, ihm ein Weblog einzurichten indem er seine Gedanken niederschreiben konnte. Endlich, dachte ich, teilt er sein über Jahrzehnte erworbenes Wissen.

Als Zeuge einer Zeit, die ich mir gar nicht mehr vorstellen kann, erlebe ich durch sein Schreiben die Geschichte aus erster Hand und nicht durch den Filter subjektiv gesteuerter Medienredaktionen. Obwohl ich vieles bereits aus seinen Erzählungen kannte, bekommt mein Vater und seine Gefühlswelt auf einmal ein Gesicht. Nie würde man hinter diesen Zeilen einen 83-jährigen vermuten. Vor allem schreibt er ohne Absicht, er tut es einfach. Und je mehr er schreibt desto weiter taucht er in die Vergangenheit zurück und stellt fest, dass man sich dafür interessiert. Er schreibt über seine Zeit als 19-jähriger Soldat in Italien, die Tatsache vor Augen in Bälde an der Front verheizt zu werden. Er beschreibt das Ressentiment der italienischen Gastfamilie und wie es sich mit der Erkenntnis im gleichen Boot zu sitzen langsam in Gastfreundschaft und Zuneigung wandelt. Und er erzählt von Augusta und der aufkeimenden Liebe zwischen den beiden die aber ohne jede Perspektive für die Zukunft scheint. Das Schreiben im Weblog aber auch die Reflektion der Kommentare auf seine Beiträge spornen ihn an noch weiter einzutauchen in die eigene Geschichte. Und plötzlich passiert etwas Unglaubliches:

In einem Kommentar auf einen jener Artikel meldet sich ein mittlerweile in Lugano lebender Italiener, der aus der Gegend kommt und besagte italienische Familie kennt. Herrlich, nicht? Aber es kommt noch besser: Die beiden intensivieren Ihren Kontakt via Email, man schickt alte Fotos in beide Richtungen, und dann, letzten Sonntag Abend, läutet bei meinem Vater das Telefon. Eine dunkle, weibliche Stimme mit fremden Akzent fragt ob er wisse wer sie denn sei. Alles Raten ist zwecklos, zu unglaublich das alles zu erdenken. Denn es stellt sich heraus das hier Pierina, die jüngere Schwester der damaligen grossen Liebe Augusta, am anderen Ende der Leitung ist. Als würde sich ein Fenster öffnen das über ein halbes Jahrhundert verschlossen war. Über den Fortgang dieser Geschichte hoffe ich bald weiterlesen zu dürfen.

So sehr ich das Internet und Weblogs im Speziellen erforscht habe und geglaubt habe zu verstehen, habe ich erst jetzt mit ihm erlebt was alles entstehen kann wenn man sich authentisch mitteilt und die technologischen Möglichkeiten die einem heute geboten werden vorbehaltlos nutzt. Meine grösste Freude ist es mitzuerleben wie viel Spass es ihm macht und wie das seine eigene Lebensfreude unterstützt.

Vielleicht waren wir nicht immer füreinander da wenn wir es gebraucht hätten, aber dort wo sich unsere beiden Lebenslinien berührt haben sind immer die wesentlichen Bausteine meines Lebens gewachsen. Allein dafür gilt ihm der grösste Dank dem man seinem Vater gegenüber aussprechen kann. Und auch dafür zu allem eine Meinung zu vertreten.

Ein Versuch

In letzter Zeit gabs hier nicht wirklich viel zu lesen. Lag zum Einen an der Unmenge an Arbeit die in den letzten Monaten meinen Schreibtisch bevölkerte. Zum Anderen, und das ist der eigentliche Grund, waren die Dinge die mich in dieser Zeit beschäftigten hier irgendwie nicht richtig aufgehoben. Dieses Blog war ursprünglich dafür gedacht über Themen zu schreiben die im weitesten Sinne mit der Agenturarbeit von Einvoll zu tun haben. Natürlich persönlich gefärbt, aber immer mit dem Fokus der Wissensvermittlung. Die Unregelmässigkeit meiner Beiträge hat mich mehr und mehr unzufrieden gemacht, es stand auch bereits die Entscheidung vor der Tür das Blog aufzugeben. Ich hab mich jetzt andersrum entschieden und sage einfach mal Hallo Welt!

Man kann ja nicht

…die ganze Zeit krank im Bett liegen. Beim Feed checken die passende Musik zum allgemeinen Befinden gefunden:

RAz oHARA ANd THE odd oRCHESTRA »

Ratz Fatz

Seit eben liegt die Einvoll-Seite wieder bei einem deutschen Provider. Unser bisheriger Provider mediatemple (mt) war Punkto Admininterface und Support eine wahre Freude, allein die Performance über den grossen Teich war miserabel. Kein elendiges Warten mehr beim Laden der Seite, Endlich! Falls Euch noch Fehler auffallen sollten, bitte hier posten. Merci!

Karrieresprung

managersocken

Habe ich mich nach reiflichen Überlegungen und einigen Anfragen von internationalen Konzernen entschlossen meine Garderobe aufzustocken. Leider hatten Sie aber nichts in meiner Grösse.

Alles wird gut

7 Minuten vor Beginn der Design Präsentation ist meine Erinnerung darüber, womit ich mich in den letzten 2 Wochen beschäfigt am Nullpegel angelangt. Leerer Kopf. Und ich meine wirklich, wirklich leer. Ich erinnere mich nicht mal mehr daran, wie es sich anfühlt, nervös zu sein. Die Flüssigkeit die gerade in meiner Mundhöhle fehlt, scheint sich zur Gänze in meinen Handflächen und Achselhöhlen gesammelt zu haben. Und auch bei der 5. (oder 6.) Kontrolle funktioniert die Fernbedienung noch immer einwandfrei, wie sonst auch.

Räusper (hoffentlich machts die Fernbedienung), erster Screen (Puh!), erster Satz, Bingo. Maschine läuft, alles wieder da, wie wenn man den Lichtschalter umlegt.

Es gibt Tage, an denen flutscht es einfach. Herrlich das!

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