Weniger Text in einem Buch geht kaum

Falls sich jemand mit der Frage herumschlägt was man mir schenken könnte. Bitteschön!

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[via Hellohikimori]

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Zauberrad

Wer weiss heute noch, dass die Wirkung eines Zauberspruchs durch Rückwärts-Aussprechen wieder aufzuheben sei. Die wirklich weisen Zauberer haben deshalb ihre Zaubersprüche in Palindromen gesprochen. So bleiben sie auch rückwärts gesprochen gleich. “Gespiegelte Worte” sozusagen.

Unklar

ist genau das,
was wir wollten:
Wir bleiben,
was wir waren.
Wir wurden,
was wir sind.
Wir haben,
was wir bekamen.

Bekamen wir was,
haben wir.
Sind wir was,
wurden wir.
Waren wir was,
bleiben wir.
Wollten wir was?
Das genau ist unklar.

Dieses Wortpalindrom von Martin Mooz ist ein wunderbarer Text und war die beste Grundlage für ein kleines “Piece of Art”, das ich Freunden zur Hochzeit geschenkt habe. Man könnte das Gedicht natürlich auf eine Karte schreiben, man könnte aber auch… So fängts bei mir meistens an. Und das ist diesmal dabei herausgekommen. Möge damit Euer Zauber unauflösbar sein.

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Uiii

The Power of Books

Notiz an mich: Das bevorstehende Buchprojekt langsam angehen, damit mir nicht die Fetzen oder sonst was um die Ohren fliegen. Gefunden hier, gemacht von Mladen Penev, der auch noch um die Ecke wohnt, quasi.

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Simplicity

Seit ein paar Tagen sitze ich jetzt schon über einem neuen Projekt, recherchiere und skribble und es kommt nichts dabei rum. Gar nichts. Wenn man sich so mal richtig in einem Projekt verstrickt hat, wird es Zeit etwas Anderes zu tun. Und machte mich auf um Bücher gucken zu gehen. Und fiel in einen wahren Kaufrauf. Drei Designbücher über Papierveredelungen, italienische Broschüren und Global Corporate Indentity sind jetzt Meins. Aber den wahren Schatz meiner Einkauftour hab ich gleich zu Beginn meiner Einkaufstour entdeckt und eigentlich hätte es die drei anderen Bücher gar nicht mehr gebraucht.

Simplicity von John Maeda fiel mir ins Auge weil es so ein dünnes Büchlein war, was für Meinereins, den das Lesen eher anstrengt, allein schon einen Kaufreiz auslöst. Zudem kannte ich den Autor schon. 2000 hab ich sein Buch Maeda & Media verschlungen. Das war (und ist) viel, viel dicker, nähmlich 450 Seiten schwer. Aber voller inspirierender Grafiken die er allesamt automatisiert mit Computerprogrammen entwickelt hat. Er war (und ist) der Urvater der Softwaregestützen Designs. Seine ersten Experimente mit Computerkunst führte zu den dynamischen Grafiken, wie man sie heute auf vielen Seiten im Netz findet.
Doch die Zeiten wandeln sich (klingt das nicht altklug) und heute finden wir vieles was uns da an Bewegtbild auf den Monitor kommt schlicht nervig. John Madea, heute Forschungsdirektor am Medialab am MIT, ist sich seiner Rolle als Initiator dieses Trend voll bewusst und genau darum hat er Simplicity geschrieben. In dem Buch beschreibt er auf einfachste Weise die Komplexität der Einfachheit. 10 Gesetze mit deren Hilfe man nicht nur perfekte Benutzeroberflächen schaffen kann sondern auch sein Leben reorganisieren kann. Und er schreibt über Gefühle, man möge sich das bitte vorstellen: ein Programmierer und Designer schreibt über Gefühle. Das erinnert mich schon fast an Cluetrain.

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Wachstum

Jedes Jahr werden etwa 200.000 neue Bücher puliziert. Natürlich ist der grösste Teil dieser Information Müll, doch selbst wenn nur ein Bruchteil davon von Nutzen ist, vollzieht sich der Prozess des Informationszuwachses hunderttausend schneller als unsere bioloische Evolution.

Im Gegensatz dazu ist der grösste Vorteil unserer Comupter ihre Geschwindigkeit, die wenigsten Systeme lassen noch Anzeichen von Intelligenz erkennen. Dank enormer finanzieller Mittel und der grössten Testplattform die man sich nur wünschen kann, ist Google auf dem bestem Weg diese Hürde vielleicht bald zu überschreiten. Und natürlich auch zu vermarkten.

Wenn man von den Grundlagen, wie Rechnen, Schreiben, Lesen mal absieht bedeutet das auch für Schulen und Lehrer die bedetung von Wissen und den Zugang zu Informationen neu zu überdenken. In Bildungssystem, das heute immer noch versucht, Wissen in den Gehirnen unserer Kinder zu speichern, hat übersehen in welcher Zeit und vor allem technologischen Umgebeung wir heute leben. Viel wichtiger wäre doch zu lernen wie man in dieser Fülle an Information die wichtigen Dinge finden kann, das man lernt Information auf ihre Glaubwürdigkeit zu hinterfragen, das man lernt Zusammenhänge aufzubauen, wo man relevante Dinge temporär speichern kann.

Also jede Menge Aufgaben, für unsere Schulsysteme. Beispiele dass sich was verändert, gibt gottseidank auch.

[via]

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