Je-des-mal wenn ich einen Apple von Grund auf neu installiere (10.5.8), google ich mir den korrekten Workflow für das Einrichten des Farbmanagment. Warum überhaupt Colormanagement soll aber nicht Gegenstand dieses Eintrags sein. Alles Wissenswerte über Farbprofile findet man auf Cleverprinting.de. Wirklich Empfehlenswert ist der kostenlose Download mit alle Infos über Colormanagement und Druckvorbereitung auf dem Apple sowie alle Einstellungen für druckreifen PDF-Export.
1) Farbprofile laden. Auf der Website der European Color Initiative ECI gibt es kostenlose Profile für Druckstandards. Die Pakete eci_offset_2009.zip und ecirgbv20.zip downloaden und auf dem Apple in Library/ColorSync/Profiles legen. Den Rechner neustarten.
2) Photoshop starten, Bearbeiten/Farbeinstellungen öffnet dieses Fenster:

Hier zu sehen mit meinen Einstellungen. Für so gut wie alle Print- und Screenprojekte anwendbar. Spezialwünsche sollte man ohnehin mit der Druckerei seines Vertrauens besprechen. Die Einstellungen als Profil speichern, Photoshop schliessen.
3) Bridge starten, Bearbeiten/Creative Suite-Farbeinstellungen öffnet ein Fenster mit einer Liste von Farbprofilen. Dort das eben gespeicherte Profil auswählen auf Anwenden klicken. Damit ist CS4 voll synchronisiert. Illustrator und Indesign machen das automatisch. Thats it.
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Dieser Tage hatte ich das Vergnügen, im Rahmen der Vienna Design Week, den Dokfilm “Objectified” von Gary Hustwit zu sehen. Nach “Helvetica” sein zweiter Film. In seinem neuen Film zeigt er spannende Sichtweisen zum Thema Industriedesign auf. Wegweisende Industriedesigner wie Jonathan Ive (Apple), Chris Bangle (BMW) oder Karim Rashid erklären uns warum es bei gutem Industriedesign um weit mehr geht, als Funktionalität und Optik. Spannend finde ich die kulturellen und ökologischen Auswirkungen durch (r)evolutionäre Möglichkeiten bei Entwicklungsprozessen und Produktionsverfahren. Der Umstand, dass sich beide Bereiche mehr und mehr überlagern wird erdrutschartige Veränderungen einleiten.
Beispiel: Prototyping Vereinfacht gesagt die Möglichkeit, auf Basis digitaler Daten, 3-dimensionale Objekte aus Werkstoffen aufzubauen. Quasi, ein Desktop-Laserdrucker, mit dem man sich sein selbstentworfenes iPhone-Case einfach ausdrucken kann. Prototyping wurde in den letzten Jahren technisch weit voran gebracht, die Kosten für die Anschaffung liegen zwar noch im 5-stelligen Eurobereich. Aber die Geschwindigkeit mit der Nullen vor dem Komma verschwinden erinnert an die Pionierphase des PCs.
Natürlich eröffnen sich Designern völlig neue Wege. Das Erproben neuer Formen und Testen anhand von Prototypen wird einfach und kostengünstig. Da entstehen Spielräume die man sich heute noch gar nicht vorstellen kann. Aber welche Auswirkungen wird es haben, wenn für jedemann erschwingliche 3D-Drucker enormen Müll produzieren, wenn sich mit einem Schlag jeder zum Industriedesigner berufen fühlt der ein Programm starten kann und den Printbutton findet. Werden wir dann von sinnentleertem Objektdesign überflutet. So wie jetzt schon im Grafik/Typo/Webdesign?
Fragen über Fragen.
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Auf die gestrige Keynote von Steve Jobs war ich besonders gespannt, steht doch der Ankauf eines neuen Mobilteils im Raum. Mein 6 Jahre altes iBook hat ja unlängst seinen Geist aufgegeben. Die Gerüchteküche brodelte ja schon die längste Zeit und jetzt ist die Katze aus dem Sack. Einen Schwanz hat das neue MacBook Air sie immer noch, die kabellose Stromversorgung, die auf induktiver Basis funktionieren hätte sollen war ja doch ein wenig weit hergeholt. Statt den gemunkelten 10 Akkustunden sind es auch nur mehr 5, in der Praxis wahrscheinlich nur mehr drei. Ok, es ist dünn, sehr dünn. Und es ist teuer, sehr teuer. Selbst für das kleinere Modell darf man noch schlappe 17 Hunderter über den Tresen schieben. Und das bei einer schneckenschnellen Harddisk, von den fehlenden Ports mal abgesehen. Seine Käuferschaft wird es trotzdem finden, da bin ich mir sicher. Schwanzverlängerung garantiert, den Porsche kann man ja nicht überallhin mitnehmen.
Trotzdem brachte die Keynote interessantes für mich. Das überarbeitete AppleTV wird bald sein Plätzchen neben unserem neuen Fernseher beziehen und dort für die Verschmelzung von Computer- und TV-Welt sorgen. Und Time Capsule wird auch den Weg in unserer Büro finden und damit unsere Daten-Backups vereinfacher.
Und wer sich die 90-Minuten Keynote in 60 Sekunden reinziehen will klickt hier unten. Oder bei Youtube direkt »
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Klasse Website, klasse Ideen, klasse Präsentation, klasse Leute und die richtigen Computer haben Sie auch.
Grabarz & Partner »
PC versus Mac »
By the Way: Kann mir jemand eine Tipp geben wie man MetaCafe-Videos in das Blog einbindet?