Je-des-mal wenn ich einen Apple von Grund auf neu installiere (10.5.8), google ich mir den korrekten Workflow für das Einrichten des Farbmanagment. Warum überhaupt Colormanagement soll aber nicht Gegenstand dieses Eintrags sein. Alles Wissenswerte über Farbprofile findet man auf Cleverprinting.de. Wirklich Empfehlenswert ist der kostenlose Download mit alle Infos über Colormanagement und Druckvorbereitung auf dem Apple sowie alle Einstellungen für druckreifen PDF-Export.
1) Farbprofile laden. Auf der Website der European Color Initiative ECI gibt es kostenlose Profile für Druckstandards. Die Pakete eci_offset_2009.zip und ecirgbv20.zip downloaden und auf dem Apple in Library/ColorSync/Profiles legen. Den Rechner neustarten.
2) Photoshop starten, Bearbeiten/Farbeinstellungen öffnet dieses Fenster:

Hier zu sehen mit meinen Einstellungen. Für so gut wie alle Print- und Screenprojekte anwendbar. Spezialwünsche sollte man ohnehin mit der Druckerei seines Vertrauens besprechen. Die Einstellungen als Profil speichern, Photoshop schliessen.
3) Bridge starten, Bearbeiten/Creative Suite-Farbeinstellungen öffnet ein Fenster mit einer Liste von Farbprofilen. Dort das eben gespeicherte Profil auswählen auf Anwenden klicken. Damit ist CS4 voll synchronisiert. Illustrator und Indesign machen das automatisch. Thats it.
Anlässlich der Berlinale-Präsidentschaft von Tilda Swinton zeigt 3sat dieser Tage ein paar Pflichtfilme mit der grandiosen Schauspielerin. Zumeist spätabends, wo ein schwerarbeitender Familienvater entweder noch hackelt, möglicherweise aber auch schon das Ohr am Kissen liegen hat. Genug Gründe nach Möglichkeiten zu suchen, das Fernsehprogramm online aufzuzeichnen. Zumal bei uns daheim weder Video-, DVD- oder Festplattenrecorder oder sonstige Staubfänger zu finden sind.
Das, von Geschmackstutor Bohlen (der mit Becel auch seinen Colesterinspielgel gesenkt hat) beworbene save.tv macht zwar auf kostenlos, ist es aber letztlich nicht. Gleiches gilt für shift.tv. In einem Diskussionsthread auf standard.at bin ich dann auf onlinetvrecorder.com gestossen.

Hier ist die Aufnahme von 17 Sendungen pro Monat kostenlos, was für meine Zwecke reichen dürfte. Soviel habe ich nicht aufgenommen seit Betamax und Video2000 das Zeitliche gesegnet haben. Spätestens dann, wenn einem von den Zappelbannern, Slide-In-Ads, PopUps und PopDowns die Augen zu brennen beginnen weiss man auch warum das kostenlos ist. Duch Klicks auf die Werbung kann man Bonuspunkte sammeln und damit sein Aufnahmekontingent erweitern. Man kann aber auch zusätzliche Punkte Kaufen.
Auch das Design und die Benutzerführung sind nicht für schwache Nerven. Eine Anmeldung ist erforderlich, es gibt einige interessante Features, zb. ein integriertes TV-Programm wo man per Drag & Drop Sendungen zur Aufnahme markieren kann. Wenn man sich einmal zurechtgefunden hat, gehts jedoch recht flott. Im Angebot sind etwa 50 Sender ORF, die man zeitgesteuert programmieren kann. Vor und nach der Zeitmarkierung wird ein Zeitfenster eingerechnet damit Verzögerungen im Programm zu keinen Fehlern führen. Eine Email informiert dass die Aufnahme zum Download bereit steht.
Wenn man nicht in einer Warteschleife versauern will benutzt man am besten einen der zahlreichen Mirrorserver die auch einen recht flotten Datendurchsatz (600kb/sec). Wer aber glaubt jetzt gucken zu können wird enttäuscht. Aus Rechtegünden ist die Aufnahme kodiert. Ich hab mich eh schon gefragt wie das rechtlich aussieht. Das Thema ist nicht restlos geklärt und wird irgendwie als Privatkopie abgehandelt. Für die Dekodierung werden hier für Mac/Win/Linux Tools angeboten. Und jetzt wirds richtig tricky, denn der Dekodierer ist nur über das Terminal zu bedienen. Es liegt zwar eine ausführliche Beschreibung bei, aber ich bezwiefle dass das was für jedermann ist. Wenn man dann auch diese Hürde gemeistert hat, darf man sich an einer 512x384px DivX kodierten Datei erfreuen.
Der (illegale) Download via Torrent ist mit Sicherheit einfacher. Und überhaupt: Wann gibts endlich legal Filme im iTunes Musikstore?

Goggle verarbeitet mit 1.000.000 Servern weltweit etwa 40 Milliarden Suchanfragen pro Monat. Findige Köpfe haben ausgerechnet dass eine Suchanfrage die gleiche Energie verbraucht wie eine 11 Watt Energiesparlampe in einer Stunde. Google selbst macht dazu natürlich keine Angaben. Und trotzdem ist das immer noch energiesparender als zu telefonieren oder ein Fahrzeug in Bewegung zu setzen.
Nicht nur auf Seiten der Rechenzentren und Serverfarmen wird Energie verbraucht. Unsere Bildschirme sind für mindestens die Hälfte des Stromverbrauch zuständig. Der Stromdurst von hinterleuchteten Displays lässt sich mit Blackle zügeln.
Seit ein paar Wochen leitet Chello bei einer falschen Adresseingabe im Browser auf eine eigene Website um. Angeblich um unerfahrene Internetbenutzer nicht durch browserinternen Fehlermeldungen zu frustrieren oder zu verunsichern. Okay, das übernimmt, für den unerfahrenen Benutzer, jetzt Chello selbst. Und pappt auch gleich ordentlich Vorschläge auf die Seite was ich denn stattdessen tippen oder klicken könnte. Darunter auch reichlich Werbung. Ein Schelm wer da an neue Geschäftsmodelle denkt? Ausschalten ist aber möglich, wenn gleich der Link nicht so schnell zu finden ist.
Hier lang »
Youtube bietet schon länger die Möglichkeit einen Link so zu setzen dass er an eine frei gewählte Zeitmarke innerhalb des Videos führt. Dafür müssen man nach der ID folgende Eingaben gemacht werden:
#t=3m15s
In der Adresszeile des Browsers sieht das so aus:

Beispiel: Loriots Vic Dorn springt hier gleich zur Markierung 3 min 15 sek