In einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung sieht der US-Ökonom Jeremy Rifkin zwei Alternativen für die Zukunft der Arbeit. Die eine ist eine Welt mit Massenarmut und Chaos. Die andere ist eine Gesellschaft, in der sich die von der Arbeit befreiten Menschen individuell entfalten können.
Persönlich bevorzuge ich ja Letztere, rechne aber mit der Ersten. Die Angst der Politiker (für den Moment) unpopuläre Entscheidungen zu treffen ist viel zu gross. Der eigene Arbeitsplatz, sprich der nächste Wahlsieg ist das was zählt.
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass sie uns alle verarschen, ganz gleich ob sie nun Jobs oder Gates heissen. Im Mai 1998 bringt Apple den i-Mac auf den Markt, wobei das “i” bekannterweise für “internet” steht. Zukunft richtig erkannt, Bravo!
Internet steht aber für weit mehr als grösstenteils stumpfsinnig, unsinnliche Websites zu googlen. Man kann über das Internet auch kommunizieren, e-mailen, weiss heute ja auch schon jeder, zumindest alle die hier lesen. Wichtigstes tool dabei ist das allseits bekannte @, der Klammeraffe, die Rune des Informationszeitalters. Und wo befindet sich nun dieses @, das ja eigentlich seit der Rechtschreibreform als 27tes Zeichen ins Alphabet übernommen werden sollte? Alt+L, zumindest auf meinem Apple, mit europäischer Tastatur. Wenn ich dann aber auf dem Vaio meiner Frau mal eine Mail schreiben will, nein, muss, bin ich jedesmal am suchen, weil da erwecke ich das Klammeräffchen nur durch die Tasten AltGr+Q.
Vorschlag: das “^”, (die Taste links neben der 1) verwende ich beispielsweise eher selten, bis gar nicht. Lieber Steven Jobs, wenn du dir das nächste Mal über Innovationen den Kopf zerbrichst, dann denk bitte an mich und erfinde die Tastatur der Zukunft und stelle die Weichen für diesen neuen Supercomputer. Nenne ihn “@-Mac” und die Aktien werden steigen und steigen und steigen…
Ps: Auf das scharrrrrfe ß kann ich auch verzichten.
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Dr. Vandana Shiva, Physikerin, Philosophin, Direktorin der Research Foundation for Science, Technology and Ecology und Mitglied des Third World Network:
“Die Tsunami-Katastrophe lehrt uns einzusehen, daß eine Welt, die sich nach Kriterien der Märkte und der Profite organisiert und die Natur und die Menschen vergißt, schlecht ausgerüstet ist, um Desaster zu begegnen. Obwohl wir uns einbilden, in einem Zeitalter der Information und in einer Wissensökonomie zu leben, ist das Wissen über ein Seebeben der Stärke 8,9 vom US-Geological Survey nicht kommunizierbar gewesen, um die angrenzenden Länder rechtzeitig zu warnen und Leben zu retten. Dagegen ist aber gesichert, daß an den Börsen der ganzen Welt auf kleinste Signale sofort, das heißt zeitgleich, reagiert werden kann.”
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