Packaging für Cakepops

Zwischendurch ein kleines Food-Packaging für die süßen Kuchen-Lollies von der süßen Titi Laflora:

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Stefan Sagmeister – The Power of Time off

sagmeister

Stefan Sagmeister hat einen grandiosen Akzent. Und sperrt er alle sieben Jahre sein Designstudio für ein Jahr zu. Was für ein Mut, was für eine Konsequenz. Was für eine Inspiration. Und was für ein Gewinn. Kommt auf meinen Wunschliste.

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Objectified – Das Potential von Industriedesign

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Dieser Tage hatte ich das Vergnügen, im Rahmen der Vienna Design Week, den Dokfilm “Objectified” von Gary Hustwit zu sehen. Nach “Helvetica” sein zweiter Film. In seinem neuen Film zeigt er spannende Sichtweisen zum Thema Industriedesign auf. Wegweisende Industriedesigner wie Jonathan Ive (Apple), Chris Bangle (BMW) oder Karim Rashid erklären uns warum es bei gutem Industriedesign um weit mehr geht, als Funktionalität und Optik. Spannend finde ich die kulturellen und ökologischen Auswirkungen durch (r)evolutionäre Möglichkeiten bei Entwicklungsprozessen und Produktionsverfahren. Der Umstand, dass sich beide Bereiche mehr und mehr überlagern wird erdrutschartige Veränderungen einleiten.

Beispiel: Prototyping Vereinfacht gesagt die Möglichkeit, auf Basis digitaler Daten, 3-dimensionale Objekte aus  Werkstoffen aufzubauen. Quasi, ein Desktop-Laserdrucker, mit dem man sich sein selbstentworfenes iPhone-Case einfach ausdrucken kann. Prototyping wurde in den letzten Jahren technisch weit voran gebracht, die Kosten für die Anschaffung liegen zwar noch im 5-stelligen Eurobereich. Aber die Geschwindigkeit mit der Nullen vor dem Komma verschwinden erinnert an die Pionierphase des PCs.

Natürlich eröffnen sich Designern völlig neue Wege. Das Erproben neuer Formen und Testen anhand von Prototypen wird einfach und kostengünstig. Da entstehen Spielräume die man sich heute noch gar nicht vorstellen kann. Aber welche Auswirkungen wird es haben, wenn für jedemann erschwingliche 3D-Drucker enormen Müll produzieren, wenn sich mit einem Schlag jeder zum Industriedesigner berufen fühlt der ein Programm starten kann und den Printbutton findet. Werden wir dann von sinnentleertem Objektdesign überflutet. So wie jetzt schon im Grafik/Typo/Webdesign?

Fragen über Fragen.

Bei Amazon gibt es die DVD zu kaufen »

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Domus Intersections

Mein tiefer Respekt für Onlab. Würde gerne wissen wie lang man dort an dem Layout für das Domus Magazine gedeixelt hat. Ist aber weit mehr als eine nette Spielerei. In dieser Ausgabe geht es um die Herausforderungen und Möglichkeiten im Web 3.0. Grandiose Umgesetzung von Verknüpfung, Aktivität und Komplexität.

[youtube Xr8JK8T8kJw 450 385]

[via Today and Tomorrow]

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Morgenlektüre

Die Einen kacken sich morgens das Hirn mit Gratiszeitungen in U-Bahneingängen zu. Ich präferiere Inspirationslektüre von butdoesitfloat.com aus dem Newsreader. Heute (u.a.):

Im Zweifel für Amerika

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Überlegungen hinter einem Design

Wenn ich mit Menschen über Design spreche, mache ich oft die Erfahrung, dass sich wenige vorstellen können wie so ein Designprozess abläuft. Ich möchte hier einmal einen Einblick in die Arbeit an einem unserer letzten Projekte, einem Corporate Design für den Unternehmensberater Ralf Teichgräber geben. Der folgende Schriftzug entspricht noch nicht dem endgültigen Design, obwohl er Elemente davon in sich trägt. Wir verwendeten ihn auf der Übergangsseite im Web um das neue Corporate Design anzukündigen.

Konzept:
Initialen im Logo sind im Beratungsbereich eigentlich ein NoGo. Zuviel Ego. Trotzdem war der erste Gedanke in diesem Projekt mit dem Initial, einem »T«, zu arbeiten. Beim Skribbeln entdeckten wir, dass sich in einem »T« ein Würfel verbirgt. Meinem Gefühl nach war das die richtige Spur, aber einen Würfel zu verwenden war mir dann doch wieder zu weit vom Grundgedanken des Initials entfernt. Zu statisch. Mir ging es auch darum zu visualisieren worum es in einem erfolgreichen Beratungsprozess geht: Transformation. Ich suchte also die Verbindung zwischen Initial und Würfel. Ich wollte weg von der Bestätigung des Egos, hin zur Wirkkraft der Arbeit. Alles war ein Frage des richtigen Blickwinkels.

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Prozess: Aus Karton schnitt ich ein »T« aus, faltete es zu einem Würfel und spielte mit verschiedenen Positionen um zu sehen wie weit sich der Würfel zu einem T öffnen sollte. Nachdem ich mir sicher war dass sich die Idee auch wirklich visuell umsetzen lässt, baute ich das Modell mit Googles SketchUp nach. Mit diesem frei bewegbaren 3D-Modell konnte ich nun ganz genau den perfekten Blickpunkt und den Grad der Öffnung des Würfels bestimmen. Um eine skalierbare Vorlage zu haben die man später weiter verwenden konnte bauten wir das Logo im Illustrator noch ein letztes Mal und bestimmten dabei auch gleich Farbwelt und Typografie. Dieser streng geometrischen Bildmarke musste unbedingt ein geschwungenes Schriftbild Paroli bieten. Aber auf keinen Fall zu feminin, das kommt in dem Umfeld nicht besonders gut. Meine Wahl fiel auf die Corporate S, die auch schon Mercedes gefallen hat. Farben sind in der Beratungswelt fest vergeben, Frauen präsentieren sich vorwiegend Rot bis Braun, Männer zumeist im stumpfen Blau. Gähn! Ich liebe die Reduktion, warum also nicht mal ohne Farbe im Logo, nur Schwarz und Weiss, und Farbakzente nur in der Bildsprache? Ein weiteres Stilelement dass sich während des Designprozesses ergeben hat war die Perforationslinie, die notwendig war um den Würfel im Karton falten. Lässt sich wunderbar visuell ein- und umsetzen. Auch im Web, anzusehen auf der Website Teichgraeber.de. Alle Texte wurden vom Auftraggeber vorformuliert und von uns in der Tonalität geschliffen und mediengerecht adaptiert.

Timeline: 80% unserer Auftraggeber haben ihren Standort in D-Land und ich werde deshalb oft gefragt, wie sich Projekte über diese Distanzen handeln lassen. Zumeist reichen zwei strategische, und deshalb persönliche Termine. Einmal, zum Kennenlernen und Briefing, und ein weiterer für die Präsentation von Konzept und Design. Alle weiteren operartiven Schritte werden via Mail und Telefon abgewickelt. Entwicklungszeit für dieses Projekt waren etwa 10 Wochen, vom Erstgespräch bis zum Launch der Website. Und jetzt bleibt mir nicht viel mehr als viel Erfolg zu wünschen.

Website besuchen: www.teichgraeber.de »

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Innere Werte statt Äusserlichkeiten

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Innere Werte statt Äusserlichkeiten

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Ein Stern allein auf weiter Flur. Wohin sinkt er nur?

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Ein Freund von mir vertritt die These, diese Karre sei einer der Beweise, das Gott nicht existiert. Ich glaube eher, dass Gott beim Zusammenschrauben von einigen Daimler-Managern ein paar Dichtungsringe vergessen hat. Dennoch: auch so ein Auto hat es verdient, dass es in der Werbung mit Anstand und Würde behandelt wird.

Mercedes hat Logo und Erscheinungsbild überarbeitet. Bei Marken dieser Grössen handelt es sich dabei meistens um das Glattziehen der Altersfalten als um etwas wirklich Neues. Der Stern wurde zweidimensional, was meiner Meinung nach ohnehin besser aussieht und in den komplexen Anwendungen eines Konzerns einen grossen Vorteil darstellt. Gravierend jedoch ist vielmehr dass ab jetzt der Stern auch ohne den Namen Mercedes verwendet werden darf soll muss kann. Was die Brandmanager bei Mercedes bei der Präsentation des neuen Design so von sich gaben kann man bei Bernd Kreutz im Reklamehimmel nachlesen. Das ist übrigens jener Herr der für die geniale Kommunikation von YelloStrom verantwortlich zeichnet.

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High Tide Heels

high tide heels

Nicht-Präsenz erzeugt heute wo alles und jeder gegoogelt werden kann ein Vakuum, das mitunter aufmersamkeitsstärker sein kann als das laute »Kauf mich, hier und jetzt!« Geschreie. Ich hab jedenfalls nichts gefunden was auf Hersteller oder Kaufmöglichkeit hinweist. Dem sich spiegelnden Autokennzeichen zufolge könnte es die Entenpatscherln aber in Belgien geben.

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Achtet mir die Programmierer

strukturierter Text

Seit es Gedrucktes gibt haben wir gelernt auf eine ganz bestimmte Art zu lesen. Zeile für Zeile, von links nach rechts, zumindest in unserem Kulturkreis. Seit ein paar Jahrzehnten nehmen wir Information aber immer häufiger auf Bildschirmen zu uns. Unser Wahrnehmungsverhalten hat sich dem Medium jedoch kaum angepasst, vielleicht weil wir das nie hinterfragt haben.

Über Programmierer kann man sagen was man will, aber wenn Code geschrieben wird, dann so, dass er übersichtlich ist, zumindest wenn der Coder sein Fach versteht und nicht Feind seiner Zeit ist. Reading Online beschäftigt sich mit einer verbesserte Art der Informationsaufbereitung und orientiert sich dabei an den Strukturen von Programmiersprachen. Visual-Syntactic Text Formatting (VSTF) gliedert Texte mit Einrückungen und in kurzen Zeilen. Das fokussiert Aufmerksamkeit, schafft neue Strukturen und macht Texte wesentlich schneller erfassbar als herkömmliche Satzbilder auf totem Holz.

Ein interessanter Ansatz für die Gestaltung von Text, ausserhalb von Programmcodes hab ich das noch nicht bewusst wahrgenommen. Mal schaun wo sich das einsetzen lässt.

[via information aesthetics]

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