Der neue Spot für Rexona (QT) zeigt eine Menge Gründe warum ich mir jetzt doch überlege regelmässig ein Deo zu verwenden.
Der neue Spot für Rexona (QT) zeigt eine Menge Gründe warum ich mir jetzt doch überlege regelmässig ein Deo zu verwenden.
Schon interessant welche Geister zueinander finden. Johnny Cash´s letztes Album, kurz vor seinem Tod erschienen, waren Coverversionen verschiedener Musiker aller Stilrichtungen. Country, Folk, Elctronic. Die Stimme von Herrn Cash verzaubert alles weil sie so voll gelebtem Leben ist, einfach satt. So will ich auch sein wenn ich mal alt bin. Den Track Hurt (avi, 45 mb), geschrieben und produziert von meinem Freund Trent Reznor mit einem einfach berührenden Video gibt´s auch auf der Cd.
Regisseur war Mark Romanek, der auch für Scream von Michael und Janet Jackson, dem wahrscheinlich teuersten Video aller Zeiten, verantwortlich war.

Der Begriff Fussball ist in meinem Wertesystem nicht gelistet, hat mich weder als Aktiver noch als Zuseher jemals erreicht. Mein erstes Erlebnis mit Fussball hatte ich mit zehn. Meine Mutter meinte wahrscheinlich, dass mir der Umgang mit meinesgleichen(?) und Sport im Allgemeinen gut täte und zu meiner sozialhygienischen Konstitution beitragen würde. Aber, nichts dergleichen. Nach dem Schnuppertraining bin ich nie wieder hingegangen.
Für mich hat Fussball eher den Charakter eines sozialen Experiments. Das Spiel bietet Gemeinschaften und vertraute Rituale in einer desillusionierten Welt. Spieler wie Spiele werden zu Legenden, Stadien zu Kathedralen und Ritualstätten unserer Zeit. Wahrscheinlich werden Menschen in ein paar Tausend Jahren vor den ausgeweideten Betonskeletten heutiger Stadien stehen und rätseln welche Funktion diese Kultstätten früher hatten. Es wird nicht anders sein als heute, wo wir nach Stonehenge pilgern zum Cult-Sightseeing.
Abseits (Quicktime, 9 mb) ist ein Film über Fussball, der aber nicht vom Fussball handelt. Gemeinsam mit nosugar added haben wir für den Talent Campus der diesjährigen Berlinale einen Kurzfilm zum Thema produziert. Der Film beleuchtet eher den Rand und die Konturen eines Phänomens und schärft so vielleicht den Blick für das Dazwischen.

Skandinavische Filme sind lakonisch, trocken, skurril und kauzig – das könnte man als ein weit verbreitetes Vorurteil bezeichnen, wenn es nicht so oft ins Schwarze treffen würde. Auch Kitchen Stories glänzt mit diesen Paradeeigenschaften des skandinavischen Films, und gewinnt einen mit seiner charmanten Eigenwilligkeit in Windeseile. Und das, obwohl Geschwindigkeit nicht gerade Charakteristikum dieses Films ist: Mit einer bedächtigen Ruhe, die man sich bei ständigen tiefen Minusgeraden wohl so aneignet, entwickelt Kitchen Stories seine Geschichte und baut die schwierige Beziehung zwischen seinen Hauptfiguren genussvoll und vor allem hochgradig wortkarg auf:
Marktforscher sind ein Übel. Erst recht, wenn die Datensammler im eigenen Haus ihre Zelte aufschlagen. Für einen kauzigen Single wird dieser Alptraum wahr, als in seinem norwegischen Dorf das schwedische Forschungsinstitut für Heim und Haushalt einfällt. In einer Studie soll das Verhalten von Junggesellen in ihrer Küche untersucht werden. Die Regeln sind hart: Auf dem eigens entworfenen Hochsitz in der Küche zeichnet der staatliche Beobachter jeden Schritt seines Probanden akribisch nach, doch Interaktion ist strengstens untersagt. Keine Hilfestellung, kein Gespräch, kein persönlicher Kontakt. Da hat man in der Praxis natürlich seine liebe Not. Jeglicher Kontakt zwischen den beiden ist verboten, um die Ergebnisse nicht zu gefährden. Doch schon bald macht sich der Probant einen Spaß daraus, das Experiment zu boykottieren. Nach und nach bricht die Versuchsanordnung zusammen.
Unbedingt ansehen!
Gerade fertig geworden und schon online. SCHLITZ ist ein kurzer Experimentalfilm der ausschliesslich mit gesamplten und verfremdeten Audio- und Videodaten diverser Fernsehsender arbeitet.
Film ansehen
SCHLITZ

Endlich Sommer. Die Menschen strömen ins Freie, vor allem Samstags und des Nächtens. Da bleiben wir doch lieber zu Hause und schneiden die Doku zur ersten Ausstellung im Zweihof. Himmelskratzer heissen die Objekte und Schmuckskulpturen von Ulrike Bahrs, Peter Rothammer himself stand hinter der Kamera, und Erich Heyduck sorgte für Licht und Stimmung. Sound von Asita Hamidi. Wir wünschen viel Vergnügen! (und schönen Sommer weiterhin)
Zum Film 4:21 Minuten Himmelskratzer