
So heißt der Dokumentarfilm über den ungewöhnlichen schottischen Künstler Andy Goldsworthy, der am 08. August auf Arte zu sehen war. Der Film aber vor allem der Mensch, der hinter dieser Kunst steht, hat mich tief berührt und beeindruckt. Ein kluger, bodenständiger und philosophischer Mensch. Andy Goldsworthy ist weltweit bekannt durch seine Arbeiten mit Naturmaterialien. Bäume, Gräser, Eis, Holz, Wasser und Steine – in alles fühlt er sich mit Leidenschaft und viel Geduld hinein, um zu verstehen. Die meisten seiner Arbeiten vergehen – sie werden vom Wind verweht, schmelzen, verschwinden und verändern sich im Lauf der Zeit. Einige bleiben auch bestehen. Das flüchtige Vergehen von Zeit macht er auf eine unaufdringliche Art sichtbar und spürbar. Seine Arbeiten wirken nie abgehoben. Sie zu sehen, tut einfach gut. Hinzu kommt ein hoher ästhetischer Anspruch und das enormes Gefühl für das Schaffen von Räumen.
Ein Mensch, den ich gerne einmal persönlich begegnen möchte. Und ein Film, den ich allen Kunstliebhabern und Menschen, die Natur schätzen, empfehle.
