BonBon

Habe mal eben im Urlaub für Titi Laflora und Frau Terpsi ein Poster im Retro/Grunge-Look gebürstelt. Der Termin wäre schon mal vorzumerken, demnächst auch auf Facebook.

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Bene Titi

Der Büromöbelhersteller Bene befragt kreative Menschen über ihr Verhältnis zu Arbeits- und Lebensräumen. Diesmal meine liebe Titi Laflora. Das charmante Interview führte Nicole Kolisch und gibts hier zum Lesen. Die superben Bilder sind übrigens von Albert Scoma. Und ich konnte auch eine Kleinigkeit beisteuern. Denn abrundend zum Interview gibts auch immer eine Playlist mit den Lieblingstracks. Dafür habe ich dieses Cover gestaltet:

Titi´s Kitchen & Office-Playlist ist hier zu finden. Den plüschigen Turntable habe ich letztes Jahr im Schaufenster eines Hier-gibts-Alles-Lädchen in Berlin geschnappschusst. Für das Cover hab ich ihn dann noch ein wenig gebürstelt und Bene-gebrandet. Hier das Originalbild:

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In guter Hoffnung

Darf ich vorstellen:

Hinter Pic the Pic verbirgt sich ein neuer Webservice, den ich seit einem halben Jahr entwickle. Mit im Team sind Johannes Nagl und Moritz Kobrna, beides erfahrene Webentwickler und der Screendesigner Oliver Schöndorfer mit dem ich schon so manches Projekt gemeinsam realisiert habe.

Ein paar Worte zur Idee hinter dem Projekt: Pic the Pic ist ein Onlinedienst und richtet sich in erster Linie an Fotografen. Wir wollen den Kunden-Workflow nach einem Shooting so einfach wie noch nie machen. Für die gesamte Abwicklung braucht man lediglich einen Browser und Internetzugang. Das zeitintensive Brennen und Versenden von CD´s, FTP-Transfer, PDF-Produktion und der leidige Versand großer Datenmengen via Email sind damit Geschichte.

Mit Pic the Pic können Fotografen iher Aufnahmesets online organisieren und versenden passwortgeschützte Links für die Präsentation zum Kunden. Welcher in einem einfach zu bedienenden Showroom in aller Ruhe seine Aufnahmen ansehen, vergleichen, selektieren und die Endausarbeitung beim Fotografen beauftragen kann.

Mehr Information gibt es auf der Pic the Pic-Website, Updates über den Entwickungsstand gibt es im Blog, über Twitter @picthepic oder auf Facebook.

Es gibt mehrere Gründe die mich reizen wieder ein eigenes Projekt auf die Füße zu stellen. Allem voran Gestaltungsfreiraum. Da wir (vorerst) ohne Investor arbeiten, haben wir völlig freie Hand bei der Entwicklung von Produktdesign, Usability, IT, Vertrieb, Kommunikation und Support. Als Kommunikationsdesigner visualisiere ich in der Regel Ideen für Produkte, Dienstleistungen oder ganze Unternehmen die es oft noch gar nicht gibt. Ich gebe ihnen ein Gesicht und damit ist das der geilste der Job der Welt. Allerdings ist auch das beste Konzept immer nur so gut wie seine Umsetzung. Und da hat man natürlich nicht immer und überall Einfluß. Bei Pic the Pic haben wir den Finger auf jedem Baustein der Wertschöpfungskette.

Ein weiterer Grund ist die extrem befruchtende Arbeit im Team. Für die Entwicklung von komplexen Anwendungen im Web braucht es heute das Know How vieler Fakultitäten. Technik und Design lassen sich nicht mehr getrennt von einander entwickeln, und das logistische Backend muss wissen was an vorderster Front, bei den Anwendern passiert. Unser Team ergänzt sich wunderbar in unseren Talenten. Uns verbindet vor allem der Anspruch an Qualität. Und unseren Spaß am Fotografieren. Weshalb wir auch mit einer Teamarbeit am Wiener Fotomarathon 2010 teilgenommen haben.

Last but not least glaube ich und wünsche mir natürlich, daß Pic the Pic auch als Geschäftsidee Entwicklungspotential hat. Viele Fotografen haben bereits Interesse an unserem Webdienst angezeigt, und auf dem Markt wird (noch) kein vergleichbares Service angeboten. Die nächsten Monate werden zeigen ob Pic the Pic von den Anwendern angenommen wird. Oder nicht. Ende diesen Jahres werden wir mit einer geschlossenen Betaversion online gehen. Wir hoffen dabei auf das Feedback unserer Testnutzer, das wir widerum in die Skalierung und Usability der Software einfliessen lassen können. Die nächsten zwei Wochen haben wir auch noch unsere Umfrage online. Da gibt es auch etwas zu gewinnen.

Empfehlen Sie uns bitte weiter. Danke!

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Packaging für Cakepops

Zwischendurch ein kleines Food-Packaging für die süßen Kuchen-Lollies von der süßen Titi Laflora:

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Erfolg kommt nach der Gier

An Corporate Design Projekten mag ich, daß man sich ganz an den Kern der Sache heran arbeiten muß. Und auch darf, sofern man ein vertrauensvolles Verhältnis mit seinem Kunden hat. Bei der Entwicklung von langfristig wirksamen, strategischen Design geht es nämlich immer ans Eingemachte. Egal ob es sich dabei um Design für ein Produkt, eine Organisationen oder für ein Unternehmen handelt. Jedes Projekt verlangt ein individuelles Handling. Das fängt bei den Präsentationen an und reicht bis zur Methodik, mit der ein neues Design in den täglichen Umgang implementiert wird.

Aktuell haben wir für die deutsche Unternehmensberaterin Susanne Gier ein Redesign finalisiert. Neben der Namens- und Logoentwicklung wurde auch die Gesamttonalität überarbeitet und auf alle Kommunikationsmittel übertragen. Unter anderen für Präsentationsvorlagen, Handouts und eine neue Website.

Logo:

Auch wenn wir bei der Präsentation eines Logos immer nur einen Vorschlag zeigen, vor jedem Ergebnis steht ein Prozess in dem sich die Kernwerte für die visuelle Umsetzung fokusieren.

Entwicklungprozess:

Die Beraterin firmierte die letzten Jahre unter dem Namen “Viasus”. Fast wäre unser Kontakt gar nicht zustande gekommen. Mein übersensibler Spamfilter hatte den ersten Mailkontakt als Spam identifiziert. Wahrscheinlich wegen des Gebrauchs von VIA… Ein guter Start :-) und mit ein Grund den alten Namen abzulegen und den Personennamen zu verwenden. Zumal ein Branding unter eigenem Namen – gerade im Bereich der persönlichen Beratungspräsenz – ein unschätzbarer Vorteil ist. Zudem bietet der Name “Gier” eine Vielzahl von Möglichkeiten die eigene Tonalität im Beratungskontext zu schärfen und sich damit sebstbewußt vom Mitbewerb zu differenzieren.

Tonalität:

Einfach aber trotzdem außergewöhnlich, das Handout: Sechs Karten in der Größe der klassischen Business-Card, mit farbigen Foldback-Klammern fixiert. Auf den einzelnen Karten werden essentielle Fragen zu den Beratungskompetenzen von Susanne Gier aufgeworfen: Leadership Coaching, Teambuilding und Corporate Change. Die Auflösung und Überleitung zum Kontakt erfolgt auf der letzten Karte, mit dem Satz “Antworten kommen mit der Gier”.

Handout:

Website: www.susanne-gier.de

Ein Dankeschön an alle Mitwirkenden: Stefan Schröcker (Text), Mareen Fischinger (Fotografie), Moritz Böhm (Programmierung), Harald Fürst von Typodruck Sares (Produktion) und Andreas Koblinger für seinen Support bei der Entwicklung der Powerpoint-Vorlagen. Und Last but not Least, Susanne Gier. Danke für dein Vertrauen in unsere Arbeit.

Demnächst wird das Projekt auch dort sein wo es hin gehört. Aber zuerst gehts mal nach Berlin.

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Sum…Sum…Sum…

Im Zuge der Produkteinführung von Qikbee, einer Software für Praxisverwaltung von Physiotherapeuten, haben wir vier Anzeigen gestaltet. Die Inserate wurden in aufeinander folgenden Ausgaben eines Fachmagazins für Therapeuten geschalten. Weitere Bilder zum Branding von Qikbee gibt es auf der Projektseite.

#1 Markteinführung

#2 Terminplanung für Teams

#3 Abrechnung mit Krankenkassen

#4 Stammdatenverwaltung

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Eating-Konzept für Vitra

Im Vorwort des Buches “Projekt Vitra” schreibt Rolf Fehlbaum, Sohn des Gründer und Präsident des Verwaltungsrates von Vitra:

Wir arbeiten mit Designern die nicht bloß über Gestaltungsgeschick verfügen, sondern in ihre Arbeit Weltsicht und Eigensinn einbringen. Sie verleihen dem Design eine Botschaft, die über bloße Gefälligkeit hinausweist.

Deshalb war unsere Freude groß, als letzte Woche Titi Laflora mit einem Eating-Konzepts für eine Veranstaltung von Vitra beauftragt wurde. Anlass war ein Vortrag vom CEO, Hanns-Peter Cohn vor 110 Architekten, Designer und Künstler zum Thema “Megatrend Sustainability“.

Vitra, Logo in Wellpappe

Fünf Tage für Konzeption und Realisierung, nicht gerade üppig. Aber dafür ist das Thema umso spannender. Wir haben uns also die Frage gestellt, wie sich das Thema Nachhaltigkeit im Bewusstsein der Besucher plazieren lässt, ohne den moralisch erhobenen Zeigefinger zu bemühen. Außerdem wollten wir Materialien einsetzen, die wenig bis keine ökologische Spuren hinterlassen. Weder Geschirr noch Besteck wollten wir verwenden und auch allfälligen Restmüll so weit als möglich vermeiden. All das verlangte nach einer “anderen” Präsentation.

Zweckentfremdung fokusiert Aufmerksamkeit

Mit einem Alltagsobjekt wie einem Eierkarton, verbinden die wenigsten ein emotionales Erlebnis. Im besten Fall realisiert man seine Schutzfunktion. Und genau diesen Gedanken wollten wir weiterdenken. So haben wir die graue Recyclingbox mit Kostbarkeiten beschriftet und mit 10 köstlichen Essbarkeiten von Titi Laflora befüllt. Drei verschiedene Desserts wurden adäquat dazu auf quadratischen Eier-Tabletts serviert.

Kostbarkeiten im Eierkarton

Kostbarkeiten im Eierkarton

Wir konnten den Auftraggeber auch überzeugen auf die klassiche Buffetpräsentation zu verzichten. Stattdessen überraschten wir die Gäste mit einer Kostbar. Ein formal zurückhaltendes Design, passgenau aus Wellpappe gefertigt und nur mit einem Schriftzug versehen. Dieser wurde manuell in die Wellpappe geschnitten und danach die oberste Papierschicht entfernt.

Kostbar

Die vielen positiven Reaktionen haben uns selbst überrascht. Sowohl von Kundenseite wie auch von den Gästen selbst. Alle leeren Eierkartons wurden Kindergärten zum Basteln übergeben und der verbleibende Restmüll hatte in einem mittelgrossen Müllsack Platz. Und ich würde mich nicht wundern, wenn man sich an diese Veranstaltung erinnert, wenn man das nächste Mal einen Eierkarton in der Hand hält.

Mehr Bilder vom Entstehungsprozess und von der Veranstaltung bei Flickr »

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Take-Away-Catering für Vitra

Deliciöses Take-Away-Catering für Vitra, anlässlich einer Designpräsentation vor Journalisten. Vier köstliche Essbarkeiten von Titi Laflora: Himbeer-Macarons, Karotten-Quiche, Kresse-Sandwich und ein Mohntörtchen mit Zitronenglasur. Alles in einer praktischen Box zum Mitnehmen.

Zum Niedersitzen gut. Vitra.

Catering für vormittägliche Presseveranstaltungen ist eine undankbare Sache. Selbst deliciöse Buffets bleiben machmal fast unberührt, zur späteren Freude der Mitarbeiter, was aber nicht wirklich Sinn der Sache ist. Bei einem früheren Catering für Salamander haben wir das Mitnahmekonzept bereits etabliert. Für Vitra haben wir das essbare Give Away mit dem Claim Zum Niedersetzen gut gebrandet. Formal greifen die Petit Four’s den Punkt am Ende des Vitra-Schiftzuges wieder auf.

Zum Niedersitzen gut. Vitra.

Das Ganze natürlich Handmade.

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Was bleibt von Sigmund Freud?

Beim Brennen einer CD kommt bei mir immer so eine romantische Lagerfeuerstimmung auf. Auch neulich als ich für meinen lieben Freund Kurt meine momentanen Lieblingstracks gebrannt habe. Für den beharrlichen Internet- und Datenübertragungsverweigerer muss man da halt auf das grauhaarige Silberscheiberl zurückgreifen.

In meinem Fundus fand sich ein 12 Jahre altes Metallcase einer Multimedia CD-Rom (was für ein Wort) über Wirken und Schaffen von Sigmund Freud. Ich habe die Box ein wenig überarbeitet, defragmentiert, entpsychionalisiert und nur das mir Wesentliche übrig gelassen. Und dann poliert.

Und dann fotografiert.
Und dann gepostet.
Ach, was weiss ich…


Flickr/Direktlink

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Weise Weisse Wunder

Eine kleine Weihnachtslichtspende hat sich auf den Weg gemacht.

weiseweissewunder

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