
Reisst mich immer wieder vom Stockerl wie Claudia Rogge das menschliche Individuum fotografisch in Szene setzt. Oben zu sehen eine aktuelle Arbeit mit dem Titel: ISO 100118. In aufwendig inszenierten Shootings entstehen die Einzelbilder und Sequenzen, die Sie durch Klonen und nachträgliche Bildmanipulation zu grossformatigen Kompositionen montiert. Eine scheinbar grenzenlose Masse, reduzierte Farben, zumeist Schwarz, Weiss oder Rot, und eine betörende Ästhetik, die man sich von 5.3. – 24.4.2010 in der Galerie Voss in Düsseldorf nicht entgehen lassen sollte.
Website von Claudia Rogge
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Eine kleine Weihnachtslichtspende hat sich auf den Weg gemacht.

Je-des-mal wenn ich einen Apple von Grund auf neu installiere (10.5.8), google ich mir den korrekten Workflow für das Einrichten des Farbmanagment. Warum überhaupt Colormanagement soll aber nicht Gegenstand dieses Eintrags sein. Alles Wissenswerte über Farbprofile findet man auf Cleverprinting.de. Wirklich Empfehlenswert ist der kostenlose Download mit alle Infos über Colormanagement und Druckvorbereitung auf dem Apple sowie alle Einstellungen für druckreifen PDF-Export.
1) Farbprofile laden. Auf der Website der European Color Initiative ECI gibt es kostenlose Profile für Druckstandards. Die Pakete eci_offset_2009.zip und ecirgbv20.zip downloaden und auf dem Apple in Library/ColorSync/Profiles legen. Den Rechner neustarten.
2) Photoshop starten, Bearbeiten/Farbeinstellungen öffnet dieses Fenster:

Hier zu sehen mit meinen Einstellungen. Für so gut wie alle Print- und Screenprojekte anwendbar. Spezialwünsche sollte man ohnehin mit der Druckerei seines Vertrauens besprechen. Die Einstellungen als Profil speichern, Photoshop schliessen.
3) Bridge starten, Bearbeiten/Creative Suite-Farbeinstellungen öffnet ein Fenster mit einer Liste von Farbprofilen. Dort das eben gespeicherte Profil auswählen auf Anwenden klicken. Damit ist CS4 voll synchronisiert. Illustrator und Indesign machen das automatisch. Thats it.

Stefan Sagmeister hat einen grandiosen Akzent. Und sperrt er alle sieben Jahre sein Designstudio für ein Jahr zu. Was für ein Mut, was für eine Konsequenz. Was für eine Inspiration. Und was für ein Gewinn. Kommt auf meinen Wunschliste.
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Dieser Tage hatte ich das Vergnügen, im Rahmen der Vienna Design Week, den Dokfilm “Objectified” von Gary Hustwit zu sehen. Nach “Helvetica” sein zweiter Film. In seinem neuen Film zeigt er spannende Sichtweisen zum Thema Industriedesign auf. Wegweisende Industriedesigner wie Jonathan Ive (Apple), Chris Bangle (BMW) oder Karim Rashid erklären uns warum es bei gutem Industriedesign um weit mehr geht, als Funktionalität und Optik. Spannend finde ich die kulturellen und ökologischen Auswirkungen durch (r)evolutionäre Möglichkeiten bei Entwicklungsprozessen und Produktionsverfahren. Der Umstand, dass sich beide Bereiche mehr und mehr überlagern wird erdrutschartige Veränderungen einleiten.
Beispiel: Prototyping Vereinfacht gesagt die Möglichkeit, auf Basis digitaler Daten, 3-dimensionale Objekte aus Werkstoffen aufzubauen. Quasi, ein Desktop-Laserdrucker, mit dem man sich sein selbstentworfenes iPhone-Case einfach ausdrucken kann. Prototyping wurde in den letzten Jahren technisch weit voran gebracht, die Kosten für die Anschaffung liegen zwar noch im 5-stelligen Eurobereich. Aber die Geschwindigkeit mit der Nullen vor dem Komma verschwinden erinnert an die Pionierphase des PCs.
Natürlich eröffnen sich Designern völlig neue Wege. Das Erproben neuer Formen und Testen anhand von Prototypen wird einfach und kostengünstig. Da entstehen Spielräume die man sich heute noch gar nicht vorstellen kann. Aber welche Auswirkungen wird es haben, wenn für jedemann erschwingliche 3D-Drucker enormen Müll produzieren, wenn sich mit einem Schlag jeder zum Industriedesigner berufen fühlt der ein Programm starten kann und den Printbutton findet. Werden wir dann von sinnentleertem Objektdesign überflutet. So wie jetzt schon im Grafik/Typo/Webdesign?
Fragen über Fragen.
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Huch, ein halbes Jahr nichts gebloggt. Ich erspare mir jetzt jeden Versuch der Rechtfertigung. Gründe gäbe es genug, zB. die viele Arbeit. Also zur Sache:
Meine grösste Freude bei der Markenentwicklung ist, dass man das Endergebnis wirklich von Beginn an mitgestalten kann. So auch beim soeben erfolgten Markenlaunch von QIKBEE, einer Software für die Organisation von theapeutischen Praxen. Im Frühjahr 2009 wurden wir von Lemongrass-Software mit dem Branding der Praxissoftware beauftragt.

Im ersten Schritt wurden die Brandvalues definiert und das Kommunikationskonzept entwickelt. Zielgruppen waren Neueinsteiger, ebenso wie Switcher, tendentiell Frauen, mit geringer Softwareaffinität und Schwellenangst. Das Ziel war, einer technischen Anwendung Persönlicheit und ein Gesicht zu geben. Quasi, die Software als gute Fee, immer für mich da wenn es darum geht, meinen Arbeitsalltag zu erleichtern. Das Ergebnis war einfach, nähmlich: Einfach – Effizient – Persönlich – Sicher.
Auf dieser Grundlage fiel im nächsten Schritt die Entscheidung für den richtigen Namen. Im Fokus standen dabei eine gute Integration in die Alltagssprache und eine hohe Eigenständigkeit. Und natürlich musste der Name auch als Domain im Internet realisierbar sein. Die Entscheidung fiel rasch, denn QIKBEE ist schon allein durch das Image der fleissigen Biene positiv aufgeladen und öffnet zudem noch einen grossen Spielraum bei der Visualisierung der Marke. Auch der Claim “Aus Liebe zur Arbeit” basiert letzlich auf diesem Wertesystem.
In den folgenden Schritten wurden Logo, Corporate Design und Corporate Language entwicklelt und im Styleguide die Richtlinien für die kommenden Umsetzungen definiert. Es folgten das Packaging der Software, die auf einem USB-Stick ausgeliefert wird, Anzeigen in Fachmagazinen, DirectMails und eine Website.
Weitere Projektbilder gibt es hier »
Kunde: Lemongrass Software
Aufgaben: Namensentwicklung / Logo / Claim / Corporate Design / Packaging / Anzeigen / Mailings / Website: www.qikbee.com
Qikbee ist eine smarte Software für das Praxismanagement von Physiothearpeuten, Ergotherapeuten und Logopäden. Eine unermüdlich, freundliche Arbeitsbiene im Logo steht zusammen mit dem Claim “Aus Liebe zur Arbeit” für die Unterstützung die dieses Softwarepaket im Praxisalltag leistet.
Animation: Stefan Grassberger
Digitale Kinetik, wunderschön!
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Im Zuge der Umbauarbeiten an der Einvoll-Website ändert sich auch einiges an der bisherigen Struktur. Das Blog ist schon seit ein paar Tagen online. Aus diesem Grund gibt es auch neue Adressen der RSS-Feeds für Beiträge und Kommentare:
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Sorry, wegen der Umstände. Verspreche hiermit öffentlich, dass so etwas nicht mehr vorkommt.