Muss ich das haben, dass nun die ganze Welt auf mich zeigt, und MICH zur Person des Jahres macht? Darf ich nun endlich stolz sein, nur weil ich in einer Liste mit allen amerikanischen Präsidenten und auch Hitler (1938), Stalin (1939) und Ayatollah Khomeini (1979) stehe?
Der einzige Vorteil des Mediengesülzes der Time zur Person des Jahres dürfte sein, dass nun auch die TopTopTop-Entscheider spitzkriegen müssten, dass sich da was tut worauf sie endlich reagieren sollten. Und das Time-Magazin hat, wie in den Jahren davor wieder für Lesestoff in der Sauren-Gurken-Zeit gesorgt.
Wer immer schon wissen wollte wie das Interdingsbums funktioniert:
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Heute wurde die von der Deutschen Telekom, der Burda Media GmbH und dem Euro Lab in Auftrag gegebene Studie Deutschland Online 4 präsentiert. Die Studie zeigt den aktuellen Entwicklungsstand und Perspektiven bis zum Jahr 2015 im deutschen und internationalen Breitbandmakt. Befragt wurden dabei über 6300 Konsumenten und 115 Experten aus den Bereichen Bildung, Arbeitsmarkt, Gesellschaft und E-Government. Themen der Studie sind u.a. die Digitalisierung als Entwicklungsmotor, Internet TV, Web 2.0 sowie Bildung, Arbeit und Digital Lifestyle in der Informationsgesellschaft.
Ein grosser Trend ist das Social Web. Die längste Zeit war das Internet ein Ort, an dem viele Inhalte und Dienste angeboten wurden, die das Gros der Teilnehmer nur passiv nutzte. Das Internet wird sich in Zukunft zu einem Medium wandeln, das in hohem Maße durch die Interaktion der Nutzer (z. B. Blogs, Foto-/Video-Exchange, Communities) geprägt ist. Dies hat für Unternehmen erhebliche Auswirkungen auf das Marketing. Für Unternehmen wird das Social Web immer wichtiger, um die Kunden zu erreichen. So wird in Zukunft jedes Unternehmen bestrebt sein, in Kundenblogs oder produktbezogenen Online-Communities positive Empfehlungen zu erhalten, um sein gutes Image zumindest zu erhalten.
Für Involvierte nichts wirklich neues, ausser dass bei einem Sechsländervergleich nur Großbritannien und Frankreich beim Entwicklungsstand schlechter als Deutschland abschneiden. Es gibt also noch jede Menge zu tun!
Was machen diese 4 Männer in weissen Anzügen, die mit Notizen beschrieben sind, in New York? Sie präsentieren Fleck.

Fleck, das sind digitale Post it´s. Für die einen sind sie der Alptraum schlechthin, für Andere wiederum sind die gelben Klebezettelchen der Stein der Weisen wenn es um Merken und Gedankenmanagement geht. Für eben diese Gruppe, deren Monitore und Schreibtische von den beschriftbaren Klebeetiketten nur so strotzen, gibt es nun die perfekte digitale Erweiterung. Mittels einer kleinen Ajax-Toolbar kann man nun jede Website mit Anmerkungen versehen und auch weiter versenden.
Beispiel sieht dann so aus »
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Der arme Kerl. Aber in der nächsten Show von André Heller ist das sicher ein Fixstarter. Am Design der Gesichtsmaske sollte der Meister allerdings noch ein wenig Hand anlegen.
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Anfang der 80er Jahre, als der Siegeszug der Compact Disc über das schwarze Vinyl begann, war ich noch meilenweit von einer Berufslaufbahn als Designer entfernt. Stattdessen bespielte ich als Verkäufer von High Fidelity Audioanlagen leidenschaftlich die meist tauben Ohren meiner Kundschaft. Die Lust am Gestalten entdeckte ich just beim Dekorieren eines Schaufensters für den ersten im Handel erhältlichen CD-Player. Unter dem Motto »Digitaler Durchbruch« liess ich das 2500 Euro schwere Gerät überaus dynamisch durch ein kunstvoll gefertigtes Loch gegen den staunenden Betrachter schweben. Aber so geil die neue digitale Gerätschaft auch war, konnte sie sich damals wie heute nicht im Ansatz mit dem schwarzen Vinyl messen.
Und als ich dann, ein paar Jahre später, den Hörberater an den Nagel hängte und durch einen glücklichen Umstand die Gelegenheit hatte, das Gestalten von der Pike auf zu lernen, war ich umso trauriger, denn für das Design von Tonträgern war nun die Bierdeckelgrosse CD das Mass der Dinge. Vorbei der Traum, jemals wieder, ein vergleichsweise monströses Artwork für ein Album zu entwickeln. Und heute? Gerade habe ich meine 500 CD´s digitalisiert, in Kartons verpackt, und für den Verkauf im Antquariat fertiggemacht.
Was das mit Peter Wolf zu tun hat?

Der heute 60-jährige Peter Wolf macht Musik seit er Denken kann. Mit 16 spielte er mit Fatty George und Karl Ratzer, später schrieb er Lieder und Arrangements für André Heller und Erika Pluhar. Mit 21 ging er in die USA, spielte u.a. mit Frank Zappa, schrieb Filmmusik für Pretty Woman und Top Gun. Nebenbei auch noch 8 Nr.1-Hits. 1999 und 2004 schrieb er Symphonien für die Linzer Klangwolke und ist spätestens seit Starmania als Produzent der Siegertitel hier wieder in aller Munde.
Um den austroamerikanischen Komponisten und Produzenten im europäischen Kulturumfeld besser positionieren zu können hat uns sein Management mit der Entwicklung einer Imagebroschüre für Peter Wolf beauftragt. Was lag also näher, als das Format der alten Vinyltonträger zu wählen, um den Musiker gebührend in Szene zu setzen. Das Projekt haben wir gerade abgeschlossen.
Ergebnisse sind hier zu sehen »

Die Welt der gewöhnlichen Dinge versperrt sich normalerweise unserem Blick – ihre schlichte Banalität genügt uns, gibt uns auch eine gewisse Sicherheit für den Alltag. Sie bildet einen schützenden Rahmen für alles Unvorhergesehene, und eine Spielwiese für die Objekte von Markus Hofer.
NEU: Smiley mit Heiligenschein
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Vor einigen Jahren stand vor mir ein sensibler, junger Mann und präsentierte mir seine grafischen Arbeiten. Liebevolle Kleinode, wunderschön gestaltete Illustrationen und gut durchdachte Artworks. Sein Talent war bemerkenswertes und nicht zu übersehen, nur er selbst hat wahrscheinlich am wenigsten davon wahrgenommen. Kurz zuvor hatte man ihm, trotz vorheriger Zusage, die Aufnahme an der Grafischen wieder abgesagt. Ein Umstand der ihm fast den Boden unter den Füssen weggezogen hat, aber eben nur fast.
Damals war er der schüchterne, kleine Bruder meiner damaligen Freundin, heute ist Sammy mein Schwager, und aus ihm ist ein Grosser geworden. Damals hat er bei kleinen grafischen Arbeiten bei uns ausgeholfen. Er war immer begeistert da, wenn Not am Mann war. Auf Sammy war einfach Verlass, seine Loyalität war beeindruckend und ausschlaggebend für unsere gute Zusammenarbeit in den letzten 4 Jahren. Gemeinsam sind wir durch alle Höhen und Tiefen des Agenturlebens marschiert, haben gemeinsam viel gelacht und auch geweint und viel, viel, viel von einander gelernt.
Ende letzten Jahres begann sich Einvoll zu verändern. Wir bewegten uns in eine Richtung und Sammy in eine Andere. Sein Ziel war die Selbstverwirklichung, die Selbstständigkeit und die Selbstverantwortung. Und wenn ich mir heute anschaue was er in der kurzen Zeit seiner Selbstständigkeit bereits alles auf die Füsse gestellt habe, kann man einfach nur stolz auf ihn sein. Alle seine Ziele hat er realisiert, hat sein eigenes Designstudio aus der Taufe gehoben und geht jetzt obendrein noch mit festem Engagement nach Australien um in einem renommierten Designstudio zu arbeiten.
Mich macht es glücklich zu erleben wenn aus Schülern Lehrer werden, an deren Wissen ich weiter teilhaben kann, und ich bin froh in der Lage zu sein, sie neidlos an mir vorbeiwachsen zu lassen. Und wir alle sind gespannt was Sammy in uns in seinem Blog aus Australien berichten wird.
Viel Glück, Sammy!

Die Entwickler von Garageband haben ein tolles PlugIn für iTunes entwickelt. Zur Erinnerung: Garageband.com (nicht verwechseln mit dem Apple-Soundtool) waren Vorreiter im Beschreiten neuer Vertriebswege für Musiker der Independentszene. Seit 1999 im Web, wurden Sie im Juni 06 mit einer Finanzspritze von 2,5 Mio$ gepimpt und haben ihr Service deutlich erweitert. Gerade hat man das PlugIn iLike zum Download freigegeben.
Nach der Installation von iLike erscheint es als zusätzliches Fenster in iTunes. Beim Hören von Titel in meiner eigenen Bibliothek werden nun verwandte Titel angezeigt, sowohl aus dem Musicstore (das wär noch nichts neues), aber auch Titel die man sich gratis und legal als mp3 downloaden kann, das ganze mit Vorhörmöglichkeit. Es kann auch ein Profil angelegt werden und Playlists mit anderen Usern geshart werden. Ein perfektes Service für die iPod- und MySpacegeneration.